Ad Customizer – Was lässt sich alles dynamisch anpassen?

25. September 2019 | Von in SEA

Wenn man sich die üblichen Beispiele zu Feed-basierten Anzeigenanpassungen ansieht, bekommt man leicht den Eindruck, dynamische Anzeigen müssten immer wie Schablonen angelegt sein. Es gibt allerdings keine derartige Regel – der Dynamisierung von Anzeigen sind kaum Grenzen gesetzt.

Das folgende Beispiel von Google ist in Artikeln zu Ad Customizern extrem verbreitet. Demnach könnte eine (alte) Anzeige mit Platzhaltern so aussehen:

Die fertige Anzeige soll dann so aussehen:

Eine derart strenge Schablone ist weder notwendig noch sinnvoll. Die Mischung aus dynamischen Platzhaltern und statischem Text sieht zwar elegant aus, wirkt aber oft einschränkend.

Komplette Elemente aus dem Datenfeed laden

Flexibler ist man oft, wenn man Elemente komplett in den Datenfeed packt. Statt “{=Mixer.Modell} Standmixer” könnte man das Wort Standmixer direkt in die Modellbezeichnung im Datenfeed aufnehmen, sodass die Anzeigenüberschrift nur noch “{=Mixer.Modell}” lauten würde. Das hat im Wesentlichen zwei Vorteile:

  1. Bei zu langen Bezeichnungen kann man dann frei entscheiden, wo gekürzt wird. Aus dem „Standmixer“ könnte z. B. einfach ein „Mixer“ werden.
  2. Das Endergebnis kann bei der Erstellung des Datenfeeds kontrolliert werden. Unpassende Titel wie „ProWhip Mixer 300 Standmixer“ können bei der Erstellung des Feeds ausgeschlossen werden.

Generell gilt: Wenn man ohnehin eine gewisse Logik für die Erstellung von Texten im Feed benötigt, fährt man besser, wenn man Anzeigenelemente komplett dort erstellt.

Komplette Anzeigen aus dem Feed laden?

Tatsächlich muss man sich nicht auf einzelne Elemente beschränken: Praktisch alle Anzeigenelemente lassen sich aus dem Datenfeed laden. Das folgende Beispiel sieht zwar etwas komisch aus, funktioniert aber einwandfrei:

Offizielle Beispiele zu Customized Ads zeigen üblicherweise schablonenartige Anzeigen. Das kann man so machen, muss man aber nicht. Ob man nun einzelne Elemente oder die komplette Anzeige aus dem Feed lädt: Auszusetzen ist daran nichts.

Und noch eine Sache wird in der offiziellen Dokumentation unterschlagen bzw. falsch dargestellt: Nicht nur die sichtbaren Teile der Anzeige können per Datenfeed angepasst werden, sondern auch die finale URL. Wie das geht, erklären wir im nächsten Beitrag.

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Martin Röttgerding

Martin Röttgerding ist Head of SEA in der Online-Marketing-Agentur Bloofusion und schreibt schwerpunktmäßig über Google Ads im Bloofusion-Blog, im suchradar und hin und wieder in seinem SEA-Profi-Blog PPC Epiphany.

Martin Röttgerding ist unter anderem in den folgenden sozialen Netzwerken zu finden:

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