AdWords veröffentlicht Gebotssimulator

29. Juli 2009 | Von in SEA

Ein neues AdWords-Feature hat das Licht der Welt erblickt: Der Gebotssimulator, den Google schon seit ein paar Wochen testet, ist jetzt frei verfügbar. Dieses Tool zeigt für einzelne Keywords, wie viele Klicks und Impressions man für bestimmte Gebote bekommen hätte. Das sieht dann z.B. so aus:

adwords-gebotssimulator

Grundlage der Simulation sind die Daten der letzten sieben Tage. Google nimmt dazu alle AdWords-Auktionen für das betreffende Keyword in den letzten sieben Tagen und berechnet, wo man mit welchem Gebot gelandet wäre. Daraus wird dann wiederum auf Impressions und Klicks geschlossen. Google betont, dass sich der Gebotssimulator nur auf die Vergangenheit bezieht und die Ergebnisse nicht zwangsläufig auf die Zukunft übertragbar sind. Dennoch liegt natürlich genau darin der Reiz, weshalb das Tool sicher vielen Advertisern beim Finetuning helfen wird.

Zur Verwendung des Tools wählt man im AdWords-Interface den Reiter Keywords. Wenn genügend Daten für die letzte Woche vorliegen, erscheint in der Spalte Max CPC das folgende anklickbare Symbol:

icon-gebotssimulator

Je nachdem, ob auch genügen Klicks vorliegen, bekommt man entweder die volle Simulation für Klicks und Impressions, oder nur eine Simulation der Impressions.

Eine Beschreibung des Gebotssimulators gibt’s auch in der AdWords-Hilfe.

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Martin Röttgerding

Martin Röttgerding ist Head of SEA in der Online-Marketing-Agentur Bloofusion und schreibt schwerpunktmäßig über Google Ads im Bloofusion-Blog, im suchradar und hin und wieder in seinem SEA-Profi-Blog PPC Epiphany.

Martin Röttgerding ist unter anderem in den folgenden sozialen Netzwerken zu finden:

3 Kommentare zu “AdWords veröffentlicht Gebotssimulator”

  1. Johannes Müller

    Sicher ein sehr interessantes Tool zum herumspielen und Alternativen austesten, gerade weil es auf den echten Klick-Daten (der Konkurrenz) basiert. Das das Tool nur 7 Tage in die Vergangenheit blicken kann ist etwas mager. Bid Management Software sieht meist Monate zurück in die Vergangenheit um Saisoneffekte weitestgehend auszuschließen.

  2. Martin

    Ja, deshalb muss man schon vorsichtig damit sein. Aber ich finde es auch nicht ganz verkehrt, nur kurz in die Vergangenheit zu schauen. Denn was den Aspekt Saisonalität angeht, sagt mir die letzte Woche ja viel mehr als die letzten drei Monate. Außerdem geschieht die Betrachtung manuell, da muss der Nutzer halt entscheiden, ob Saisonalität gerade eine Rolle spielt oder nicht.

    Eine API-Anbindung des Simulators für Bid Management wäre natürlich der Knüller…

  3. Fred

    Klasse Tool! Wer es nutzt ist seiner Adwords-Konkurrenz einen Schritt voraus!

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