Best Practice: Sitelinks & automatische Erweiterungen

18. Januar 2019 | Von in SEA

Wir predigen die Verwendung von Sitelinks und anderen Anzeigenerweiterungen immer wieder, denn sie schenken Anzeigen nicht nur mehr Sichtbarkeit, sondern können auch ihre Relevanz und Klickrate deutlich erhöhen. Damit man von diesen Vorteilen jedoch profitieren kann, gibt es einige Dinge zu beachten. Und automatische Erweiterungen sind eines davon.

Das Problem mit den automatischen Erweiterungen

Haben Sie Sitelinks teilweise oder ganz ohne Beschreibungstexte im Google Ads oder Bing Ads-Konto hinterlegt? Dann sollten Sie unbedingt dranbleiben. Und keine Sorge, Sie sind nicht allein. Denn halb eingerichtete Sitelinks sehen wir in ziemlich vielen Konten. Das wäre eigentlich auch nicht weiter schlimm, da sowohl Google als auch Bing seit einigen Jahren Sitelinks mit automatisch erstellten Beschreibungen erweitern. Dabei erledigen sie allerdings nicht immer einen tollen Job, wie das Beispiel von Solopress zeigt, das vor kurzem auf Twitter für Furore sorgte.

Auch so können dynamische Sitelinks aussehen. Quelle: Twitter

Auch so können dynamische Sitelinks aussehen. Quelle: Twitter

Ein guter Sitelink sollte informativ sein und im besten Falle ein Argument oder einen Call-to-Action enthalten. Hier ist davon nichts zu finden. Und auch wenn die automatischen Erweiterungen mehr Inhalt aufweisen, hat man doch keine Kontrolle über den Wortlaut oder die verwendeten Argumente. Unser Tipp lautet also ganz klar: das Ruder selbst in die Hand nehmen und attraktive Anzeigenerweiterungen verfassen.

In der Google Ads-Oberfläche kann man unter Anzeigen & Erweiterungen > Automatische Erweiterungen einsehen, ob für das eigene Konto bereits automatische Erweiterungen ausgespielt wurden. Wenn das der Fall ist und man es künftig vermeiden möchte, kann man wie folgt vorgehen.

Wie kann man dynamische Sitelinks oder automatische Erweiterungen vermeiden:

  1. Alle Sitelinks in Google Ads oder Bing Ads mit passenden Beschreibungstexten versehen. Denn in diesem Falle werden sowohl Google als auch Bing die manuell erstellte Beschreibung ausspielen und keine automatische erstellen. Außerdem sollte man, wie bei den Anzeigentexten selbst, den Platz ausnutzen, der für die Beschreibung zur Verfügung steht.
  2. Außerdem kann man automatische Anzeigenerweiterungen generell deaktivieren. Das kann man bei Bing oder Google Ads entweder für einzelne automatische Erweiterungen oder die gesamte Funktion in der Oberfläche bei den Automatischen Erweiterungen selbst ausschalten. Diese Option sollte man jedoch erst dann nutzen, wenn man die eigenen Sitelinks tatsächlich vervollständigt hat. Andernfalls kann es negative Auswirkungen auf die eigene Anzeigenleistung haben. Denn Google bezieht den erwarteten Einfluss von Anzeigenerweiterungen in die Berechnung der Anzeigenposition mit ein.
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Marlen Voelkner

Marlen Voelkner ist Online Marketing Managerin bei der Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Sie schreibt schwerpunktmäßig über Google AdWords und andere SEA News.

Als Digital Native ist das Internet zwar ihr Zuhause, doch privat verbringt sie ihre Zeit auch gerne offline, zum Beispiel beim Lesen, Backen oder in der Natur.

Marlen ist in den folgenden sozialen Netzwerken vertreten:

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