JobPosting Markup für Google for Jobs einbauen – auch für Nicht-Techies!

30. Oktober 2018 | Von in SEO

Google for Jobs wird ein starkes Potenzial für Unternehmen sein, die nach Mitarbeitern suchen. Wer Probleme hat, das dafür nötige Markup zu liefern, findet hier eine kurze Anleitung, wie man das auf manuellem Wege machen kann.

In einigen Tagen/Wochen/Monaten wird Google for Jobs (mehr Infos z. B. bei t3n) auch nach Deutschland kommen (aktuelle Abdeckung: siehe „Länderliste“ auf der Seite https://developers.google.com/search/docs/data-types/job-posting). Dann werden Google-Suchende, die nach Stellenangeboten suchen, aktiv in den Suchergebnissen auf relevante – also in der Regel zum Standort passende – Jobs hingewiesen. Die Voraussetzung dafür: Das Markup JobPosting muss implementiert werden.

Nicht alle Website-Betreiber können das problemlos, weil sie z. B. ein HR- oder Content-Management-System nutzen, das das Markup nicht anbietet. In solchen Fällen kommt manchmal eine Lösung in Frage: die Nutzung von JSON-LD.

JSON-LD ist eine Methode, strukturierte Daten „aufzuschreiben“. Über eine Methode, die ich im Folgenden erkläre, kann man ganz einfach und ohne technische Kenntnisse entsprechenden Code erzeugen lassen, den Google dann auch versteht und honoriert.

 

Schritt 1: Schema Markup Generator starten

Wer JSON-LD-Code nicht aus dem Ärmel schütteln kann, sollte den Schema Markup Generator nutzen. Dort einfach das Markup „JobPosting“ auswählen:

 

Schritt 2: Daten eingeben

Nun erhält man eine Auflistung aller möglichen Attribute. Einige davon sind erforderlich, manche nur optional. Das zeigt das Tool aber leider nicht.

Zwingend müssen die folgenden (im Screenshot markierten) Informationen eingegeben werden:

  1. Job-Titel
  2. Beschreibung
  3. Name des Arbeitgebers
  4. Website des Arbeitgebers (Startseite)
  5. Art der Anstellung (Vollzeit …)
  6. Datum, an dem das Job-Angebot angelegt wurde
  7. Straße + Hausnummer des Arbeitgebers
  8. Stadt des Arbeitgebers
  9. Postleitzahl des Arbeitgebers
  10. Land des Arbeitsgebers

Weitere Felder können natürlich gerne aufgefüllt werden. Google weist darauf hin, dass zwei Felder besonders gewünscht sind bzw. in der Zukunft auch zu Pflichtfeldern werden könnten:

  • „Expire date“, also das Datum, an dem das Stellenangebot nicht mehr gültig ist
  • „Salary“, also Informationen zum Gehalt

 

Schritt 3: Code einbauen

Der Code, der sich im rechten Bereich des Generators befindet (im Tab „JSON-LD“), muss nun nur noch in den <head>-Bereich der jeweiligen Job-Detailseite eingebaut werden:

 

Schritt 4: Prüfen

Ob alles korrekt ist, kann man mit dem Testtool für strukturierte Daten überprüfen. Dort sollte man nun die URL der Job-Detailseite eingeben und sollte im rechten Bereich auch klar „JobPosting“ und „0 Fehler“ anzeigen.

 

Die Warnungen beziehen sich auf Attribute, die nicht mitgeliefert wurden, aber die Google schon gerne sehen würde (z. B. Informationen zum Gehalt). Wer möchte, kann diese Informationen liefern. Einen echten Zwang gibt es dazu aber derzeit nicht.

 

Viel Erfolg …

Ich wünsche viel Spaß bei der Umsetzung. Die Messung des Erfolgs kann man übrigens über die Google Search Console vornehmen  – wenn denn Google for Jobs endlich mal nach Deutschland kommt …

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Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.

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