Pay with a Tweet: Quit pro quo im digital Zeitalter

16. September 2010 | Von in Allgemein

Irgendein Google Alert hat mich gestern auf die Seite http://www.wbs-law.de/news/it-telekommunikationsrecht/1888/kostenloser-pdf-ratgeber-rechtliche-aspekte-bei-der-suchmaschinen-optimierung-seo-sea-smo-sem-und-recht-download-hier/ gebracht & mich nochmal auf den Dienst “Pay With a Tweet” (www.paywithatweet.com) aufmerksam gemacht – was ich zum Anlass nehme, das mal kurz vorzustellen.

Das PDF kann man nicht direkt runterladen, sondern muss erst etwas zwitschern:

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Wer auf den Button klickt, kommt dann auf eine Seite wie diese:

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Also: Das Ganze funktioniert nicht nur mit Twitter, sondern auch mit Facebook. Ich logge mich ein und sehe dann, was ich eigentlich twittern werde. Den Text kann ich ändern, aber den Link nicht.

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Schnell noch auf “Post Tweet” klicken und schon hab ich’s gezwitschert:

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Auf der Seite http://www.paywithatweet.com/cases.html findet man noch ein paar Anwendungen, z.B. ein Hotel, das ein Gratisbier gegen einen Tweet tauscht. Ganz witzig.

In der Praxis sehe ich zwei Probleme:

  1. Es soll ja immer noch Menschen geben, die weder bei Twitter noch bei Facebook aktiv sind. Die blockt man natürlich weg. Man muss sich seiner Zielgruppe also schon ziemlich sicher sein, wenn man das macht. Ich wär mir nicht mal sicher, ob das beim suchradar funktionieren würde, weil wir auch da noch viele “Old-School-Leser” haben.
  2. Ich sehe hier auch das Henne-Ei-Problem: Ich muss erst zwitschern & bekomme dann das zu sehen, worüber ich eigentlich zwitschern soll. In diesem Fall fand ich postum das PDF gar nicht so dolle, aber der Tweet ist eben raus.

Also keine Sorge: Fürs suchradar werde ichs nicht einbauen. Das Beispiel mit dem Gratisbier finde ich aber super. Und einfach zu implementieren ist das alles auf alle Fälle…

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Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (International SEO), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.

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