Gute SEO-Vorsätze für 2023: 12 konkrete Hebel für Dich! [Search Camp 253]

22. November 2022 | Von in Search Camp + Alles auf Start, SEO

Gute Vorsätze gibt es nicht nur auf der persönlichen Ebene – die kannst Du auch für Deine Website festlegen. In dieser Episode geht es zunächst um grundsätzlich Gedanken und dann anschließend um 12 konkrete Tipps: SEO-Maßnahmen, die Du 2023 mal ins Auge fassen kannst!

 

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Gute SEO-Vorsätze für 2023: 12 konkrete Hebel für Dich!

Heute soll es um gute SEO-Vorsätze fürs nächste Jahr gehen. Warum? Ja, es ist bald wieder Zeit für Vorsätze. Und damit meine ich jetzt gar nicht unbedingt die privaten Vorsätze wie abnehmen, mehr Freizeit haben, mehr Sport treiben, solche Sachen. Über private Vorsätze denke ich natürlich auch nach.

Aber ich nutze persönlich immer das Jahresende, um einfach nochmal Revue passieren zu lassen: Was ist gut gelaufen und was ist auch schlecht gelaufen? Und in der Folge passe ich dann eben immer auch meine Ziele fürs nächste Jahr an.

Ob man das jetzt Ziele nennt oder SEO-Vorsätze oder wie auch immer, ist eigentlich fast egal, aber da mache ich mir sehr viele Gedanken dazu. Das strategische Gefüge ändert sich manchmal. Und es ist manchmal einfach auch so, dass manche Sachen gut funktionieren, manche schlecht. Das kann ich nicht in Abrede stellen. Darum soll es heute gehen. Also: Was könntet ihr euch fürs nächste Jahr vornehmen, was ihr vielleicht anpassen wollt oder wo ihr nochmal draufgucken wollt?

Und ich bin zwar immer ein Freund von groß denken, aber ich glaube, das funktioniert so ähnlich wie mit diesen Vorsätzen, “Ich gehe jeden Tag ins Fitnessstudio im nächsten Jahr.” Dann haben wir den 1. Januar und es schneit und ich denke so, “Ach, nee, doch nicht.” Am zweiten ist der Hund krank, am dritten ist nochmal irgendwie blödes Wetter und es läuft überhaupt die 17. Wiederholung von irgendwelchen Italowestern im Fernsehen und dann denkst du, “Ja, okay.” Und am 4. Januar ist der Drops dann auch schon gelutscht. Also das sind Vorsätze, das mag ich eigentlich nicht. Sondern es geht wirklich um Sachen, die auf dem Zettel stehen und die müssen dann auch durchgezogen werden.

 

Drei zentrale Fragen für gute SEO-Vorsätze

Und deswegen, dieses groß denken oder sich was Gewaltiges vornehmen, finde ich immer cool. Aber ich finde auch wichtig, dass man sich drei zentrale Fragen stellt:

  • Was ist mit unseren Ressourcen realistisch? Da geht es um Geld oder Zeit. In der Regel ist da ein Äquivalent.
  • Was erzeugt eigentlich wirklich Wert für mein Unternehmen? Denn ich kann viel machen, aber es muss eben auch was bringen.
  • Kann ich den Erfolg überhaupt messen? Und da geht es natürlich zum einen, finde ich, um Geld und Zeit, denn alles, was ich neu mache oder anders mache, erzeugt erstmal Aufwand. Zeitlichen Aufwand, finanziellen Aufwand.

Ich finde, es geht aber auch um die Frage der Motivation. Denn wenn ich zum Beispiel jetzt etwas mache und ich kann den Erfolg gar nicht messen, dann bin ich nicht so besonders motiviert manchmal, da dranzubleiben.

Und deswegen glaube ich leider, wenn ich mir SEO-Vorsätze – wenn ich mir Vorsätze vornehme, dann sind Off-Page-Themen häufig schwierig. Denn wenn ich mir diese drei Fragen mal angucke, habe ich zumindest bei der zweiten oder dritten Frage ein Problem. Nämlich, ja, kann ich den Erfolg messen? Erzeugt das wirklich für mich einen Wert? Das weiß ich oft nicht, weil ich kann einen Link nicht attributieren. Ich kann nicht sagen, “Dieser eine Link, der hat jetzt aber für die und die SEO-Verbesserung gesorgt.” So funktioniert es ja auch in der Regel nicht.

Und leider ist das schade, denn gerade diese Themen, also Off-Page-Themen, können natürlich einen hohen Impact haben und sind strategisch enorm wichtig. Deswegen würde ich sie nicht unter den Tisch fallen lassen. Ich würde mich aber natürlich auch nicht nur auf so was konzentrieren, denn nochmal, es ist motivatorisch oft schwierig, das Thema Backlink-Aufbau selbst anzugehen. Ich habe da auch keine echte Lösung für, also das ist einfach so.

 

Leuchtturmprojekte

Eine Sache, die ich natürlich empfehle, ist immer so Leuchtturmprojekte sich vorzunehmen. Also ich baue nicht irgendwo einen Link auf und das interessiert dann keinen, ob dieser Link erzeugt wurde, sondern ich mache etwas, was 20 oder 30 Backlinks erzeugen kann, was auch realen Click Traffic bringen kann. Da habe ich ja viel mehr von. Gerne auch was Zeitloses, also was ich nicht nur so als Kampagne laufen lasse.

Ich baue irgendeinen genialen Content auf, schreib dann hundert Websites an, kriege vielleicht – weiß nicht – zehn Backlinks und dann lege ich das Ding wieder zur Seite. Stattdessen ist es ja ideal, einen zeitlosen Leuchtturm zu haben, den ich über Jahre nutzen kann.

Aber trotzdem muss man natürlich sagen, ich habe schon gesagt, Off-Page-Themen sind schwierig. Naja, was ist die logische Konsequenz dessen? On-Page-Themen sind nicht schwierig oder sind leichter. Ich habe zum Beispiel einen großen Blogbeitrag geschrieben. Erzeugt der einen Wert? Ja, das kann ich messen. Ich kann den Erfolg dieses Beitrages messen, denn vorher gab es den nicht. Jetzt gibt es ihn. Das heißt, alles, was da an Traffic und Conversions drüber kommt, das kann ich eindeutig zuschreiben. Natürlich nicht, wenn das Ding irgendwie so verkaufsvorbereitend ist und die Leute erst in drei Jahren dann in der Folge bei mir kaufen, logisch, dann nicht.

 

Teile und herrsche

Ich habe vielleicht noch einen Tipp und der kommt so ein bisschen aus meinem Studium. Es gibt eine Idee der Informatik, die heißt Divide et Impera. Also teile und herrsche. Klingt jetzt wahnsinnig radikal, heißt einfach nur, wenn ein Problem sehr groß ist, und du kannst es nicht lösen, zerlege es in lösbare Teilprobleme. Das ist jetzt sehr vereinfacht, aber das ist eigentlich gemeint. Und auch da merke ich – oder diesen Tipp, weil ich merke, dass viele sich was unglaublich Gewaltiges vornehmen, und das muss es nicht immer sein. Also ich muss nicht von, “Ich habe keinen Blog.” springen auf, “Ich habe einen Blog und schreibe hundert Beiträge am Tag.” Es ist für mich vollkommen okay, wenn du nur einen Beitrag pro Monat schreibst. Das ist ein – für viele ist das schon ein starkes Commitment. Das ist vollkommen okay. Also nicht gleich dieses Riesending, sondern zerhacke dir das Ganze in Teilthemen, in lösbare Teilaufgaben und ja, verteil dir das auch gerne über ein ganzes Jahr. Das ist ja vollkommen okay. Das einzige Dumme, was du machen kannst, ist einfach nichts zu tun.

 

12 mögliche SEO-Vorsätze fürs nächste Jahr

Ich habe mir Gedanken gemacht: Was sind mögliche gute SEO-Vorsätze fürs nächste Jahr? Das kann natürlich abhängig von eurem Geschäftsmodell, von der Branche und so ganz anders aussehen. Ich habe mal zwölf Ideen aufgeschrieben und vielleicht ist da für dich was dabei. Vielleicht klingelt da schon mal was.

#1: Einen Seitentyp identifizieren, der derzeit kaum Traffic bringt. Da fallen mir direkt ein paar Websites ein, wo das ein guter Tipp sein könnte. Ich habe zum Beispiel einen Bereich mit News. Aber dieser News, der generiert überhaupt keinen Traffic. Und dann kann ich überlegen, muss ich den vielleicht verändern? Muss ich da vielleicht noch Markup drumherum packen? Oder sollte ich vielleicht einfach diesen Bereich SEO-mäßig auch abschreiben? Auch das kann sein. Oder muss ich ihn vielleicht einfach optimieren und vielleicht über andere Themen schreiben?

#2: Indexierung und Crawling aufräumen. Das hat nicht unbedingt immer einen direkten, starken Impact. Auch nicht immer ist es möglich oder sinnvoll. Gerade wer eine kleine, übersichtliche Webseite hat, der kann da nix machen. Gerade so im Bereich von Heilberufen zum Beispiel. Die haben typischerweise so 30 bis 50 Seiten, die sind im Index und gut ist. Da muss ich nicht das Crawling aufräumen, weil die haben nur soundso viele Seiten. Das passt. Aber trotzdem, sich einfach mal anzugucken – und das kann man in der Search Console hervorragend machen – womit beschäftigt sich der Crawler so? Was ist im Index? Was ist nicht im Index? Das ist sicherlich – also gerade im Report Seiten, früher hieß der Abdeckung – ist natürlich absolut sinnvoll. Wer dabei Hilfe braucht, wir haben bei OMCampus auch dazu ein schönes Seminar oder auch verschiedene Seminare. Einmal aus Richtung der Search Console und dann haben wir auch ein Seminar zum Thema Crawling und Indexierung meistern.

#3: Markup auf den Prüfstand stellen. Habe ich wirklich alle Markups drin, die man so haben sollte? Dafür kann man gut die Suchgalerie von Google nutzen und einfach mal alles durchgucken, was es so gibt. Und auch schauen, welchen Effekt kann das eigentlich in den Suchergebnissen haben? Manchmal findet man was, wenn man ein Shop ist. In der Regel nicht, weil das Shopsystem einfach klassisch schon alles gut eingebaut hat. Aber gerade so für Mittelständler, da kann man sich das durchaus mal angucken. Gerade zum Beispiel die Karrieresektion ist oft nicht mit Markup versehen und da kann man eigentlich relativ gut nochmal schnell was rausholen.

#4: “Ich werde endlich meine minderwertigen Texte los und ersetze sie durch hochwertige.” Klassisch fallen mir da Onlineshops ein, die auf ihren Kategorieseiten ganz unten auf der Seite minderwertigsten Text versteckt haben, SEO-Text. Und ja, der muss da unten sein, weil für die Menschen macht er überhaupt keinen Sinn. Den hat man mal für Suchmaschinen gemacht. Ich würde das heute so nicht mehr unterstützen und deswegen einfach lieber oben direkt sichtbar Text machen. Weniger aber hoch qualitativ und auch verkaufsfördernd.

#5: Backlinks. Ja, musste ja kommen. Ich würde mindestens mir den Vorsatz machen, mir nochmal eine Backlink-Strategie zu entwickeln. Dafür muss ich meine eigenen Backlinks analysieren plus die meiner Wettbewerber plus die von Websites innerhalb meiner Thematik, also zum Beispiel Fachportale, Fachmagazine. Und das ist eine blöde Arbeit, das gebe ich zu. Aber das ist auch was, was man super mal so zwischen den Jahren machen kann. Da setzt man sich ein, zwei Tage hin. Ich sage mal so, die Woche vor Weihnachten ist sowieso nicht mehr so viel los in vielen Unternehmen und sich da noch mal hinzusetzen und sich das alles anzugucken, wo kommen Backlinks her bei mir, bei anderen? Was haben die gemacht, damit das passiert? Was muss ich machen, dass das passiert? Halte ich für mehr als sinnvoll.

#6: Die Website schneller machen. Das ist ein schönes technisches Thema. Also Page Speed als Thema wird nicht weggehen. Im Moment ist der Impact relativ gering. Also selbst wenn du eine ultralangsame Website hast, wirst du dafür nicht ans Ende der Suchergebnisse verfrachtet. Aber nochmal, das Thema wird nicht weggehen. Für die Nutzer ist es auch nicht schön, wenn du eine langsame Website hast. Deswegen macht Google das ganze ja. Und ja, vielleicht wird der Impact größer und deswegen sollte man sich natürlich da einfach mal drum kümmern. Also auch da erstmal in der Search Console nachgucken, wo stehe ich denn? Und dann daraus Schlüsse abzuleiten. Und ja, mein Ziel wäre jetzt nicht bei Page Speed Insights hundert Punkte zu generieren. Das ist – ja, kann man machen. Wer solche Ziele braucht, kann das machen. Auch da muss man natürlich immer gucken, ist das alles realistisch? Weil je nachdem, welches Content Management oder Shopsystem ich habe, kann ich gar nicht überall ran. Das heißt, es gibt manche Konstellationen, die selbst beim allerhöchsten Aufwand die 100% gar nicht erreichen können. Also da muss man natürlich immer ein bisschen vorsichtig sein, aber in den grünen Bereich zu kommen, das wäre schon, glaube ich, eine gute Sache.

#7: Redaktionsplan erstellen + rigoros durchziehen. Finde ich ungeheuer wichtig. Gerade für kleinere Unternehmen ist das oft schwierig. Gerade Shop-Betreiber kommen dann oft mit dem Argument: „Fürs Bloggen haben wir keine Zeit. Wir müssen Päckchen packen“. Das mag auch stimmen, aber es hat auch niemand gesagt, dass man sich keine externe Hilfe beim Texten suchen darf. Also: Informationaler Content ist häufig eine gute und starke Traffic-Quelle, die die Website insgesamt nach oben ziehen kann. Deswegen: Macht Euch einen Plan für Inhalte, die zur Customer Journey passen. Und dann zieht das Ding rigoros durch.

#8: Arbeite dich besser in ein SEO-Tool ein. Ich erlebe es jeden Tag: Leute haben SISTRIX, die haben eine Linkdatenbank wie Ahrefs, die haben Screaming Frog, haben eine wahre Toollandschaft, aber können damit gar nicht umgehen oder nicht allumfassend umgehen. Und das finde ich immer schade, weil es gibt gute Trainings dafür, sowohl von den Toolherstellern selbst. Da muss ich natürlich vor allem immer SISTRIX loben. Aber auch zum Beispiel von uns. Also wer mit dem Screaming Frog noch nicht klarkommt, es gibt drei Seminare von uns zum Screaming Frog und wer es danach nicht kann, der kann mich immer noch buchen und sich das nochmal explizit erklären lassen. Na, also guckt euch da an, auch Search Console zu beherrschen. Es ist einfach ein sehr wichtiges Tool und da gibt es gute Trainings für, wie gesagt von uns, aber auch vieles im Internet oder von den Tool-Herstellern selbst. Da sollte man sich also auf jeden Fall mal reinfuchsen.

#9: Verankere SEO stärker im Unternehmen, baue Prozesse auf. Da hängt es natürlich ein bisschen vom Unternehmen ab, von der Unternehmensgröße. Aber ich merke es ganz oft, dass es vor allem in großen oder größeren Unternehmen Potenziale gibt, die einfach links liegen gelassen werden, weil andere Mitarbeiter gar nicht wissen, auf welchem Schatz sie da eigentlich sitzen. Irgendjemand hat vielleicht die Möglichkeit, einen total geilen Backlink zu kriegen, aber er weiß gar nicht, dass der gut ist. Oder dass das erstrebenswert ist. Und da sollte man natürlich dann wirklich mal gucken, also wen habe ich so im Unternehmen, wer hat eine Funktion nach außen oder wer hat überhaupt irgendwie Kontakt mit anderen Websites? Und was können diese Leute vielleicht tun, um Backlinks aufzubauen? Aber auch, wer im Unternehmen kann vielleicht zusätzlich Content generieren? Wen kann ich besser darin machen, Content zu generieren?

#10: Reportings, aus denen auch etwas folgt. Auch das habe ich oft. Da macht man sich die schönsten Dashboards, sieht super aus. Kriegt man – weiß nicht – also entweder permanent oder einmal in der Woche per Mail zugeschickt, einmal im Monat zugeschickt. Und manchmal macht man das dann ja auch für die Geschäftsführung. Und die heften das so schön ab und sagen, “Ja, ist ja alles gut gelaufen.” Ja, haben wir Reportings, aus denen wirklich etwas folgt, aus denen wir etwas ableiten können? Und der Klassiker ist zum Beispiel, einfach eine Liste aller neun Backlinks zu haben, die meine Website bekommen hat. Mit dem Ziel, sich das anzugucken und zu schauen, ist da ein schlechter Link dabei, den ich vielleicht entwerten muss? Oder ist da ein guter Link dabei, wo ich mehr von kriegen kann? Aber sich einfach nur einen Sichtbarkeitsindex anzuschauen, der nach oben geht oder seitwärts, meine Güte, das kann man auch sein lassen.

#11: Google Discover ausprobieren. Google Discover ist eigentlich ein schönes Tool, richtet sich natürlich primär an Publisher, also an solche, die viele Inhalte generieren. Ist aber auch – also es steht erstmal jedem offen. Und die Zugangsvoraussetzungen sind eigentlich total banal. Also Markup und ein schönes Headerbild und schon spielst du eigentlich in der Liga mit. Und damit herumzuspielen und zu schauen, ob man in der Lage ist, über entsprechende Inhalte auch seine Zielgruppe zu erreichen. Und nochmal, dass ein Spiegel das kann und Süddeutsche und so, alles gut. Aber auch ein kleines B2B-Unternehmen kann das auch. Ein Onlineshop kann das. Dafür muss man nur auf einmal andere Inhalte generieren und wie gesagt so paar Grundvoraussetzungen erfüllen. Dann kann das ganze durchaus sehr spannend sein.

#12: Beschäftige dich mit nutzergenerierten Inhalten. Da geht es natürlich vor allem um das Thema Kommentare und Bewertungen, vielleicht auch um Forum. Also kann ich andere Leute für mich arbeiten lassen, dass sie entweder Text generieren oder etwas anderes, vor allem Sternchen? Das eine kann mehr Klicks bringen, das andere kann vielleicht ein besseres Ranking bringen. Ich habe grundsätzlich mehr wertvollen Text. Und natürlich für die Nutzer ist es auch sinnvoll, sich die Bewertung anzugucken und zu sagen, Boah, 50 Leute fanden diesen Pulli gut, dann will ich den jetzt auch haben. Also da geht es nicht nur um SEO, da geht es natürlich auch ums Verkaufen.

Und das, ja, wären so zwölf Möglichkeiten, die man sich mal auf einen Zettel schreiben kann und dann einfach nächstes Jahr runterarbeitet. Oder wie gesagt, gerade das mit der Backlinkstrategie, das kann man mal super zwischen den Jahren machen. Und oft ist es einfach nur, finde ich, wichtig, dass man erstmal eine konkrete Frage definiert oder eine Aufgabenstellung und dann daraus eben Sachen ableitet. Das kann man auch als Brainstorming mit mehreren Leuten machen. Also zum Beispiel hatten wir – hatte ich ja eben das SEO im Unternehmen stärker verankern. Auch das muss ja nicht nur ich beantworten, sondern ich kann zum Beispiel mit der Geschäftsleitung sprechen und sagen, “Was kannst du, lieber Geschäftsführer, denn besser für uns machen? Oder was hast du im Blick, was in den nächsten Wochen passieren wird?”, “Wo bauen wir vielleicht Ressourcen im Unternehmen auf und wo können wir vielleicht Content generieren lassen?”, “Wo können wir was Spannendes erzeugen?”, “Wo können wir auch was machen, was Backlinks erzeugt?” Also das einfach stärker zu verankern im Unternehmen ist zum Beispiel echt oft eine Sache, die man natürlich nicht nur von seinem Schreibtisch aus machen muss, sondern da muss man vielleicht auch einfach mal sein Büro verlassen und mit Leuten reden.

Ja, das soll es auch schon gewesen sein. Das war Episode 253 und jetzt haben wir eigentlich glaube ich, nur noch drei für dieses Jahr vor uns. Wir machen noch den großen Jahresrückblick, das wird dann Search Camp 255 sein. Und ich mache noch meinen privaten Rückblick, das ist dann 256, wenn ich es alles richtig im Kopf habe. Und dann sagen wir auch fast schon Hallo zum Christkind und Hallo 2023. Aber so weit ist es noch nicht. Bis dahin müssen wir noch ein bisschen was fertig kriegen. Für diesen Endspurt wünsche ich euch viel Kraft, macht euch schöne Gedanken, macht euch eine Kerze an und bringt ein bisschen Licht in die Welt. Bis dann. Ciao!

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Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und SEO Advocate der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor, Podcaster und Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO.

Markus hat vier Kinder, spielt in seiner Freizeit gerne Klavier (vor allem Jazz) und genießt das Leben.

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