Sprungmarken in den Google-Ergebnissen: Da kann doch was raus machen…

11. September 2009 | Von in SEO

Mit Sprungmarken in Suchergebnissen experimentiert Google schon seit einigen Wochen. Ein Beispiel:

sprungmarke

Google hat also in diesem Fall erkannt, dass

  1. Die Seite zur Suchanfrage passt (alle drei Wörter kommen auf der Seite vor)
  2. Es dort eine Sektion gibt, die besonders gut zur Suchanfrage passt (dort gibt es u.a. eine Headline zu “MO files”)
  3. Es eine Sprungmarke gibt, die dieser Sektion zugeordnet wird (die Sprungmarke wird auch einmal in der Seite verlinkt)

In diesem Fall ist das natürlich gänzlich unspektakulär und zeigt, dass man Sprungmarken in Zukunft vielleicht etwas sorgfältiger benennen sollte. Eine Sprungmarke wie “gettext_files” lädt nun nicht gerade zum Anklicken ein.

Da gibt’s doch durchaus kreative Einsatzmöglichkeiten. Ein Shop-Betreiber könnte eine Marke “SPAR-ANGEBOTE” anlegen und innerhalb der dazugehörigen Sektion dann auch Super-Schnäppchen anpreisen. Dann würde Google das Snippet mit “Zu SPAR-ANGEBOTE springen:” beginnen.

Ich bin mir nicht sicher, ob das was bringen würde bzw. ob Suchende das überhaupt wahrnehmen. Dann vielleicht doch lieber eine ordentliche Meta Description schreiben, um das Snippet aufzuhübschen.

Oder hat da sonst noch jemand gute Ideen?

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Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (International SEO), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.

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