Search Camp Episode 54: 1.000 SEO-Checks in einem Jahr – Content-Marketing der extremen Art

14. August 2018 | Von in Search Camp, SEO

Christian B. Schmidt hat sich für das Jahr 2018 ein hohes Ziel gesetzt: 1.000 kostenlose SEO-Checks in einem Jahr. Eine Aktion, die natürlich nicht nur altruistische Motive hat, sondern auch sein Agentur-Geschäft beflügeln soll. Pünktlich zur Halbzeit haben wir deswegen drüber gesprochen: Welchen Aufwand stellt so eine Aktion dar? Wie ist das Feedback? Und was hat es bislang gebracht?

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Shownotes:

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Transcript:

Moin! Hier ist wieder Search Camp, der Online-Marketing Podcast. Mein Name ist Markus Hövener und mein Thema ist heute Content-Marketing Extreme. Und zwar rede ich mit Christian B. Schmidt, der hat eine etwas in meine Augen verrückte Aktion ins Leben gerufen in diesem Jahr: 1000 kostenlose SEO Checks. Boah! Reden wir mal mit ihm, weil Aufwand ist das eine, aber schlussendlich ist die Frage: Was bringt es denn eigentlich? Funktioniert das? Na, fragen wir ihn doch einfach selber. Ihr hört Search Camp: DEN Online-Marketing-Podcast mit Markus Hövener. Immer das Neueste rund um SEO, SEA und Co.

Markus Hövener: Da sind wir jetzt endlich nach dem kurzen Music-Break. Ich habe den Christian B. Schmidt in der Leitung und wir wollen ein bisschen drüber reden, was er da so macht mit diesen SEO Checks, wie er das macht, was er sich davon verspricht und wie überhaupt so ein SEO Check funktioniert. Vielleicht zum Einstieg, Christian, sag mal kurz, wer du bist, was du machst?

Christian B. Schmidt: Ich bin Christian B. Schmidt, CBS, einer der Gründer und Geschäftsführer der SEO Agentur Digitaleffects aus Berlin. Ich optimiere seit 1998 Websites, anfangs natürlich noch die eigenen als Schüler und jetzt seit 2010 mit der Agentur auch für diverse Kunden.

Markus Hövener: Wer diesen Podcast hier hört, also Search Camp, hat vielleicht auch schon mal bei dir reingehört, bei SEO-Driven. Du hast da finde ich, man kann es verrückt nennen oder außergewöhnlich, wie auch immer, du hast eine Aktion, du hast dir vorgenommen in diesem Jahr 1000 individuelle SEO Checks durchzuführen. Sag mal kurz, wie kommt man auf die Idee und was genau machst du da?

Christian B. Schmidt: Ich habe schon im letzten Jahr angefangen, jeden Tag zu versuchen ein Podcast oder Video zu veröffentlichen und das lief so lala und ich habe mir dann vor dem Jahreswechsel überlegt, was könnte denn was sein, was für die Zuhörer vielleicht noch mehr Mehrwert bietet, als wenn ich einfach nur in die Kamera über meine Erfahrungen rede. Auf der anderen Seite habe ich mir ein bisschen angeschaut, was so die YouTuber und Podcaster und Marketer in den USA machen. Da bin ich immer mal wieder über diese 10X Rule gestolpert. Das ist sozusagen die Herausforderung an einen selbst vielleicht mal die eigenen Ziele zu verzehnfachen. So bin ich letzten Endes darauf gekommen. Einfach wäre es gewesen zu sagen, ich mache jetzt in diesem Jahr 100 SEO Checks. Da hätte ich jede Woche irgendwie ein paar gemacht und dann wäre gut gewesen. Da habe ich einfach gesagt, na gut, dann machen wir es mal 10. Dann bin ich auf die einfache Rechnung gekommen, wenn ich das 50 Wochen in diesem Jahr mache und mir 2 Wochen Pause gönne, dann muss ich jeden Tag, jeden Werktag Montag bis Freitag, 5-mal die Woche 4 Websites checken. Damit war dann die Idee geboren.

Markus Hövener: Jetzt ist quasi so ein klein bisschen Halbzeit, also Mitte oder Anfang Juli sprechen wir gerade miteinander. Liegst du immer noch im Plan oder hast du die 2 Wochen Urlaub ein bisschen überzogen?

Christian B. Schmidt: Nein, die 2 Wochen Urlaub, die kommen jetzt tatsächlich demnächst, aber ich habe jetzt round about 500 geschafft. Ich habe nicht ganz am 1.1. sozusagen angefangen, aber wir liegen jetzt ganz gut bei rund 500 Websites und insofern liegen wir da im Plan und ich halte daran auch weiter fest. Das macht mir eine Menge Spaß.

Markus Hövener: Jetzt sind wir beide relativ Content-Marketing-freudig. Wenn ich einem Kunden sowas jetzt erzählen würde wie, mache doch mal 1000 Checks oder mache einfach mal einen täglichen Podcast, der würde mir wahrscheinlich ins Gesicht springen. Die Frage ist, wie kriegst du das hin? Nimmst du wirklich täglich einen Beitrag auf oder machst du das en bloc?

Christian B. Schmidt: Im letzten Jahr habe ich es tatsächlich so gemacht, da war das noch ein bisschen vereinfacht das Format, da habe ich mich im Prinzip einmal die Woche hingesetzt und dann am Stück in einer Stunde so in etwa 5 Beiträge aufgenommen, die dann jeweils so 10 Minuten lang waren und dann habe ich die sozusagen im Batch bearbeitet und dann für die nächste Woche geplant, veröffentlicht. Mittlerweile, dadurch dass ich eben auch auf die Einreichung von Websites für diese Checks angewiesen bin ein stückweit, geht das leider nicht mehr so gut und die Folgen sind auch viel länger geworden. Rekord war tatsächlich eine Stunde, da habe ich 4 Erotik Online-Shops auseinandergenommen und so der Durchschnitt ist glaube ich so 20, 30 Minuten, die ich da spreche. Das schaffe ich im Moment nicht im Batch vorzuarbeiten, aber das ist eigentlich wahrscheinlich wirklich der Tipp. Wenn man sowas machen will, dass man sich nicht jeden Tag hinsetzen muss, sondern dass man sich einen Tag in der Woche blockt, das Ganze vorbereitet und dann über die verschiedenen Tools geplant veröffentlicht.

Markus Hövener: Machst du denn alles selber?

Christian B. Schmidt: Ja tatsächlich mache ich im Moment sehr viel selber. Wir haben da so einen kleinen Prozess. Ich will natürlich immer mehr versuchen loszuwerden, bin aber selber auch noch dabei das Flugzeug zu bauen, während es fliegt, wie man so schön sagt. Eigentlich jede Woche kommen mir da neue Ideen und es ist auch ganz gut, dass ich es selber mache, weil ich dann auch weiß, an welcher Stelle kann man noch was verbessern, wo kann man vielleicht noch irgendwie im Prozess was rausholen. Ich habe jetzt gerade kürzlich durch einen gar nicht so schönen Umstand, aber da war ich krank, konnte nicht ins Büro und wollte aber trotzdem Podcast aufnehmen, habe dann von zu Hause aufgenommen und da hatte ich natürlich nicht mein ganzes Equipment da, das musste ich also ein bisschen vereinfacht machen. Dabei habe ich sozusagen mich selber nochmal gechallenged in meinem eigenen Prozess, weil ich auch nicht so viel Zeit hatte. Daraus ist jetzt eine Optimierung entstanden, womit ich jetzt jeden Tag sicherlich einige Zeit einspare.

Markus Hövener: Das Stichwort Prozess hast du gerade schon genannt. Was hast du so für Tools? Wie publizierst du das Ganze?

Christian B. Schmidt: Eigentlich, ist ja quasi einen Funnel, wenn wir hier unter Marketern sprechen. Es fängt alles an irgendwie mit meistens Facebook Ads, worüber wir Website-Einreichungen bekommen. Die kommen dann auf eine Landingpage, tragen sich dazu ein. Dann landen die bei uns im CRM und in einem Google Spreadsheet. Aus dem Spreadsheet picke ich mir dann die passenden Websites aus, habe so eine kleine Themenliste vorbereitet, habe mich da an so Evergreen-Themen orientiert, mal geschaut, was machen die Kollegen von Ryte in ihrem Wiki oder was gibt es für Know-how-Themen bei Sistrix und anderen Kollegen. Habe da so eine Themenliste, die ich dann abarbeite und dann wird das Ganze aufgenommen und geschnitten. Das ist relativ einfach, man muss quasi nur 3 Teile zusammensetzen, das Intro dann den Screencast und das Outro. Das war vorher noch ein bisschen komplizierter, das war einer dieser Hacks. Man will es am Anfang immer perfekt machen und irgendwann merkt man aber, okay, das schaffe ich einfach nicht 5-mal die Woche. Also ich habe da wirklich am Anfang nächtelang gesessen, also jeden Tag auf die normale Arbeitszeit drei, vier Stunden oben draufgelegt. Jetzt mittlerweile denke ich mal so, schaffe ich es so in 2 extra Stunden jeden Tag. Dann geht das Ganze online auf Facebook, YouTube und über Soundcloud als Podcast dann in die verschiedenen Feeds rein. Dann schaut sich, das ist jetzt der 1. Schritt, den ich ausgelagert habe, dann schaut sich eine Kollegin das Video am nächsten Tag an, trägt in dem Spreadsheet die Links zu der Folge zu den jeweiligen Websites ein und dann gibt’s eine Automatisierung im CRM-System, was dann diejenigen darüber informiert, dass ihr Video, ihr SEO Check, online gegangen ist. Also so ein bisschen Automatisierung und so ein bisschen Hilfestellung ist schon dabei.

Markus Hövener: Das heißt aber auch, alle Websites, die du dir anguckst, wurden auch wirklich eingereicht? Wenn du von diesen 4 Erotik Websites sprichst, die …?

Christian B. Schmidt: Nein, tatsächlich nicht alle, muss man sagen. Sehr, sehr viele, aber manchmal bin ich auch gezwungen durch Reisen oder ähnliches ein bisschen vorzuproduzieren, jetzt wo Online-Marketing Rockstars war oder so oder wenn ich jetzt irgendwie auf Kundentermine fahre, dann muss ich schon mal ein bisschen vorweggreifen und dann suche ich mir gerne mal so Branchen raus, wo ich entweder schon irgendwie einen Kontaktpunkte habe oder wo es vielleicht eine Einreichung gab, aber ich habe jetzt selten das Glück, dass wirklich aus einer Branche alle großen Player dann ihre Websites einreichen. Ich würde mal sagen, gerade zu Beginn brauchte ich da ein bisschen mehr Anlauf. Jetzt so langsam klappt es, aber es ist immer wieder eine Herausforderung genug Websites zu haben. In diesem Sinne auch hier der Aufruf, jeder, der da mal einen SEO Check haben will, gerne einreichen die Website.

Markus Hövener: Kann man ungefähr sagen, welche Websites so eingereicht werden? Ich kann mir vorstellen, dass es eher kleine Websites oder kleine Unternehmen sind und jetzt nicht der Webmaster von BASF seine Website einreicht? Ist das so?

Christian B. Schmidt: Es ist schon eine bunte Mischung, muss man sagen. Das Spannendste war wirklich eine große deutsche Bank, die das eingereicht haben, aber natürlich, es ist querfeldein. Ein großer Teil ist sicherlich so dieses typische Pareto-Prinzip 8:20, sind eher kleinere. Wobei man sagen muss, dass es jetzt wirklich so Hobby Websites sind, kommt auch nicht so häufig vor. Dadurch, dass wir einen Großteil der Einreichungen auch zum Beispiel über Facebook Ads oder Anzeigen einfach bekommen, da versuchen wir natürlich schon ein bisschen zu targetieren. Es sind schon Firmen und Firmeninhaber, kleine, mittelständische Firmen und teilweise dann auch mal durch einen Zufall auch große Banken. Das war einer dieser Punkte, wo ein großer Player dabei war und dann habe ich mir angeschaut, wer sind so spannende Wettbewerber und habe dann dazu auch mal so einen Branchen-Check gemacht, weil das dann einfach für alle Beteiligten interessanter ist, als wenn ich da jetzt den Friseur von um die Ecke und den Hochzeitsfotograf und die Autolackiererei dann mit der großen Bank verbinde.

Markus Hövener: Du hast schon gesagt so, wie viel Zeit dich das Ganze kostet, jetzt von Geld reden wir gerade gar nicht. Ich meine klar, Mikro, ein bisschen Software, vielleicht ein bisschen Hosting, okay.

Christian B. Schmidt: Das Teuerste sind tatsächlich die Ads, muss man sagen, und die Zeit natürlich.

Markus Hövener: Die Zeit hätte ich jetzt ehrlich gesagt auf dem Schirm gehabt, denn wenn du sagst, du brauchst zwei, drei Stunden für so eine Folge mal Stundensatz, den ich jetzt dir erstmal nur unterstellen kann, aber da kommt schon was zusammen?

Christian B. Schmidt: Ja, wenn jetzt ein Kunde mich bucht, dann zahlt der da 300 Euro für die Stunde. Ist sicherlich keine Vollauslastung möglich zu dem Tarif, aber der Wert als Geschäftsführer in so einem Unternehmen ist natürlich noch viel höher, der ist eigentlich unschätzbar. Man soll als Unternehmer eher am Unternehmen als im Unternehmen arbeiten so vom Ziel her. Aber es ist einfach eine Frage der Priorität. Wir haben uns halt entschieden, dass wir auf dieses Thema sozusagen unser gesamtes Marketing ausrichten, auch nicht zu 100 Prozent, aber sicherlich auch zu mindestens 80, 90 Prozent. Das war einfach eine Entscheidung, machen wir jetzt von allem ein bisschen und schwimmen da so überall mit oder geben wir bei einer Sache richtig Gas, um aufzufallen. Da ich jetzt auch so ein bisschen so ein extrovertierter Typ bin und mich gerne selber reden höre, war die Entscheidung dann einfach.

Markus Hövener: Gab es irgendjemand anderes aus dem Unternehmen, der sagte, du hör mal, wenn du mal krank bist, dann könnte ich das auch mal machen oder?

Christian B. Schmidt: Ja, daran arbeite ich noch. Noch ist das glaube ich in weiter Ferne, aber ich wäre natürlich auch froh, wenn da mal der eine oder andere sich trauen würde und vielleicht auch mal eine Folge zu einem Schwerpunktthema machen würde. Aber im Moment ist das Chefsache.

Markus Hövener: Nochmal zurück zum Geld, eigentlich ist vollkommen egal, was es dich kostet, weil viel interessanter ist, was hat es dir eigentlich gebracht? Kannst du da schon was zu sagen?

Christian B. Schmidt: Wie man vielleicht jetzt schon so ein bisschen an dem Prozess gemerkt hat, für uns ist das auch keine Spielerei. Es ist tatsächlich so, dass wir das auch als zentrales Marketing und Leadgenerierungs-Tool oder Methode sehen. Natürlich ist nicht jede der eingereichten Websites spannend für uns, für die Agentur, aber wir haben darüber schon Kunden gewonnen. Und man darf auch nicht unterschätzen, dadurch, dass mein Netzwerk, was jetzt über die letzten 20 Jahre gewachsen ist, täglich tatsächlich auf allen möglichen Channels von mir zu dem Thema hört, kommen auch unabhängig von den Website-Einreichungen einfach sehr große spannende Projekte darüber, weil die einfach merken, okay, der Christian, der setzt sich da jeden Tag mit auseinander, der redet da jeden Tag drüber. Ich verstehe das, ich habe ein Gefühl dafür, wie der da rangeht, ich finde das sympathisch, ich kenne den schon seit 10 Jahren, jetzt vertraue ich ihm mal mein SEO an. Da sind definitiv schon zwei, drei richtig große Aufträge für uns bei rumgekommen und das war dann auch nach den ersten Gehversuchen schon im letzten Jahr der ausschlaggebende Punkt, dass wir gesagt haben, okay, dann geben wir da jetzt noch mehr Gas und versuchen das noch stärker auszurollen.

Markus Hövener: Gebt ihr noch Geld aus für die Reichweite später, wenn Video und oder Podcast produziert ist?

Christian B. Schmidt: Da sind wir noch ein bisschen zurückhaltend, wir testen das, wie wir bei YouTube irgendwie ein bisschen mehr Traction reinbekommen, das ist schon extrem schwierig bei YouTube wirklich meine Subscriber-Basis aufzubauen. Also Facebook ist es einfacher, wenn man da irgendwie schon so seinen Freundeskreis hat, den man so als Seed-Gruppe irgendwie nutzen kann und auch mal in so eine Page überführen kann, aber bei YouTube fängt man wirklich bei null an. Da testen wir gerade YouTube Video Ads, um auch einfach ein bisschen bei dem einen oder anderen Thema mehr Sichtbarkeit zu bekommen und zu schauen, wie können wir dann Leute, die da mit den Videos engagen, wie man so schön sagt, wie können wir die dann vielleicht wieder mit zielgerichteten Lead-orientierten Anzeigen ansprechen. Und natürlich ist auch in jeder Folge zweimal der Aufruf drin, Seiten einzureichen, in jeder Description oder in den Shownotes ist immer der Link drin die Seiten einzureichen und darüber kommt natürlich auch mit wachsender Reichweite dann immer mehr rein. Das ist natürlich auch am Ende das Ziel. Wir wollen natürlich nicht jeden Monat hier hunderte oder tausend Euro ausgeben, um dann den Leuten auch noch kostenlose SEO-Tipps zu schenken.

Markus Hövener: Ja stimmt, irgendwann wird es dann doch etwas absurd. Naja gut, ich hoffe ja fast, dass wir da draußen auch ein paar Leute auf die Idee bringen sowas zu machen. Ich finde es auch extrem, also gerade das, was du so gesagt hast, wie viel Zeit es dich kostet, wäre mein erster Gedanke auch, die Zeit habe ich gar nicht. Ich meine, wir haben andere Kinder hier, die wir füttern. Aber vielleicht haben wir jemand auf eine Idee gebracht. Aber dann lass uns mal über die konkreten SEO Checks reden, weil das ist vielleicht für viele da draußen auch interessant.

Christian B. Schmidt: Wenn ich mich ganz kurz nochmal reinhänge. Ich glaube, reiner Podcast und rein Audio ist viel, viel einfacher, also wirklich die Komplexität entsteht für mich vor allem durch Video. Da hast du viel mehr Aufwand, brauchst viel mehr Equipment, musst auf Licht achten, musst das schneiden, du hast auch viel größere Dateigrößen. Also Video ist viel komplexer. Ich glaube mit Podcasts macht man es sich schon relativ leicht.

Markus Hövener: Ja, das stimmt schon. Wobei ich jetzt bei dir auch glaube, ich meine, du änderst dein Setup jetzt auch nicht täglich, also das Büro sieht relativ deckungsgleich aus in jeder Folge.

Christian B. Schmidt: Schau mal rein, wie es vor einem Jahr aussah.

Markus Hövener: Ich glaube, bei vielen Sachen, wenn man mal so ein Setup hat, also es ist ein Problem die 1. und die 2. Folge zu produzieren, aber wenn du die Maschine mal am Laufen hast, dann merke ich schon so, dass es halt auch immer leichter wird. Das merke ich, was diesen Podcast hier angeht, so die 1. Folge ist schwierig, die 50. ist dann einfach leichter, weil dann hast du es raus, hast deinen Workflow und das passt. Ja gut, SEO Checks. Ich lege dir jetzt eine Domain auf den Tisch, ein Online-Shop für Bügelzubehör. Wie gehst du ran? Hast du einen klaren Ablauf?

Christian B. Schmidt: Als allererstes schaue ich mir die Website selber natürlich erst mal an. Ich glaube, vieles sieht man da schon auf den ersten Blick, wo man dann vielleicht weiter nachhaken kann. Wenn ich da eine Seite sehr, viele Fotografen zum Beispiel haben überhaupt gar keinen Text auf den Seiten oder dann ganz viele Galerie-Plugins, wo man dann schon sieht, wenn man auf so ein Bild drauf klickt, was dann da technisch alles passiert im Hintergrund und was da generiert wird. Also der Blick auf die Seite selber ist schon mal immer sehr interessant. Auch so die Menüstruktur, da investiere ich oder da schaue ich sehr häufig hin, weil man daran schon ablesen kann, ist da irgendwie so eine SEO-getriebene Denke oder hat überhaupt mal jemand drüber nachgedacht, wozu könnten die einzelnen Seiten, die sie da Menü nennen, denn in der Google Suchmaschine oder in den Suchergebnissen erscheinen. Wenn da immer nur steht „Über uns“, „Team“, „Firma“, „Kontakt“, „Leistungen“ und so weiter, dann frage ich mich, okay, wozu sollen die einzelnen Seiten erscheinen? Dann weiß ich da schon mal, okay, dann setze ich da vielleicht eher in diesen Content, Struktur, Keyword Recherche, Thema an. Ansonsten gucke ich natürlich sehr gerne auch in Sistrix rein, um einfach mal zu sehen, wozu ranken die denn so, gibt‘s da eine Historie? Wie lange gibt‘s da schon Rankings? Gab’s da vielleicht irgendwie mal Ups and Downs bei Updates? Dann der typische site:-Parameter, mal gucken, was Google so indexiert hat, was da so kommt auf den hinteren Seiten und man auch oft irgendwelche komischen Artefakte aus CMS-Systemen findet. So einen technischen Schnell-Check über so eine Einzelseiten-Analyse mache ich auch ganz gerne. Ich habe selten die Zeit jetzt wirklich ganze Crawls für die Seiten vorzubereiten, aber man sieht schon oft anhand der Startseite, wenn man die mal, so eine Einzelseiten-Analyse mit Ryte oder welchem Tool auch immer oder einfach sich den Quelltext anschaut. Ich habe wirklich schon eine Handvoll Seiten gehabt, die hatten einfach noindex knallhart drin so stehen auf allen Seiten. Da brauchst du dann gar nicht weiter gucken.

Markus Hövener: Sieht man selten, aber stimmt, so einmal im Jahr kommt das dann, dass jemand anruft und sagt, meine Website wird gar nicht richtig gefunden und dann sagst du, ja, könnte an der robots.txt liegen, aber danke für den Kaffee. Das Thema Links hast du jetzt gerade nicht genannt. Machst du da irgendeinen Check?

Christian B. Schmidt: Das ist relativ schwierig, finde ich. Was ich mir da auch angucke, ist so, was man ad hoc, also man muss ja sehen, man darf natürlich diesen SEO Check jetzt nicht mit einem richtigen SEO Audit vergleichen. Ich nehme mir da ein paar Minuten Zeit, versuche so die Problemstellen zu finden und bei Backlinks ist es immer schwierig, wenn man da wirklich eine fundierte Aussage machen will, geht das ad hoc sehr schwer. Aber man sieht natürlich schon mal, wenn man jetzt mal so Broken Links sich anguckt in Sistrix oder Link-Entwicklung, sieht man schon Sachen, kannst auch in andere Tools reinschauen, ob es jetzt nun SEMrush ist oder Ahrefs oder sonst was, aber jetzt so eine richtigen komplette Backlink-Profil-Sache ist schwierig in solchen Checks, deswegen bin ich mit dem Thema Links und Backlink-Audits da ein bisschen zurückhaltender bei den SEO Checks.

Markus Hövener: Ich finde, sieht man auch ehrlich gesagt nicht mehr so oft heutzutage, dass jemand die letzten Pinguin-Jahre komplett verschlafen hat und immer noch wie ein Blöder Verzeichnis-Links aufbaut. Aber na ja.

Christian B. Schmidt: Ja, ist ganz interessant. Ich habe mal ein Video gemacht, was man an anhand der Anchor-Texte so in Richtung Linkbuilding-Strategie erkennen kann. Es war wirklich so, ich habe mir da ein paar Startups angeschaut, Gutschein-Seiten, Online-Startups, Online-Nachhilfeseite und so weiter, da hast du teilweise gesehen, du bist die Liste der Anchor-Texte durchgegangen und bist an einem Punkt kleben geblieben und hast gewusst, okay, da haben die irgendwie was gemacht, weil es kam immer wieder Stipendium irgendwas, Sparfuchs, Stipendium oder so. Dann guckt man sich das an und dann sieht man ganz genau, was da passiert ist. Also man kann schon in dem Bereich auch einiges ad hoc sich angucken und es gibt auch immer noch, das muss man auch mal sehen, in unserer SEO-Szene finde ich unterhalten wir uns sehr häufig über sehr sophisticated Themen so, also über sehr Profi-Themen oder wie auch immer, mir fällt das deutsche Wort jetzt nicht ein. Wenn man sich dann die Realität da draußen anschaut, selbst bei unseren größten Kunden, dann haben die teilweise immer noch Shop-Filter, wo die Get-Parameter nicht sortiert sind, wo jede Filterkombination indexiert wird und solche Sachen, wo ich mir dann manchmal denke so, es gibt so ein bisschen diese Elfenbein-Diskussion auf den großen Konferenzen und dann gibt’s irgendwie so die Realität im deutschen Mittelstand, die sieht ganz anders aus.

Markus Hövener: Wobei auf den Konferenzen finde ich das auch immer relativ seltsam, gerade so SMX, da gab es mal so eine Sache, die mir extrem aufgefallen war, wo es irgendwie um Crawl-Budget-Optimierung, aber auch sehr weit fortgeschritten ging. Es saßen auch ein paar Unternehmen drin, die ich auch wohl kannte und wo ich dachte, von allen Problemen, die ihr habt, ist das vielleicht noch das geringste. Aber manchmal ist es auch dieser, ich nenne es immer Porno-Modus, dass man so ganz bestimmte Themen unbedingt sehen möchte und dass man vielleicht auch gar nicht weiß, wo man selber so steht und denkt, die reden jetzt auf der Konferenz über Crawl-Budget-Optimierung und dann brauche ich das bestimmt auch. Aber dass viele da draußen gar nicht einschätzen können, gerade jetzt so von den Low-Level-Kunden, vom kleinen Mittelständler, ob das jetzt für ihn wichtig ist oder nicht.

Christian B. Schmidt: Ja klar.

Markus Hövener: Dann lass uns doch mal über echte Probleme reden. Du hast jetzt deine 500+ Analysen durch und hast vorher auch schon mal SEO gemacht. Das heißt du hast wahrscheinlich wirklich schon tausende Websites gesehen. Ich wage mal die These, dass es technische Probleme heutzutage eigentlich immer weniger gibt, weil die ganzen CMS und Shopsysteme immer besser werden. Was sind denn dann jetzt so die großen Fehler? Was macht eigentlich so ziemlich jede Website wirklich falsch?

Christian B. Schmidt: Ich glaube tatsächlich, um nochmal auf die Technik zurückzukommen, dass es eben so die Hygiene ist und dass das aber alles zunichtemachen kann. Wie du eben schon gesagt hast, robots.txt, Meta robots und ähnliches, kann dann einfach der Show Stopper sein, aber für wahrscheinlich 90 oder sogar 98 Prozent der Websites liegt der Hebel wahrscheinlich nicht im technischen SEO, weil sie dafür viel zu klein sind und es gar nicht jetzt sozusagen die Masse an Seiten gibt, über die man dann vielleicht einen Hebel da ausmachen kann. Was ich tatsächlich am häufigsten sehe, ist, dass die Website aus einer völlig falschen Denke aufgebaut wurde, halt wie so ein digitaler Flyer oder wie so ein digitaler Messestand oder wie auch immer. Also aus so einer Marketinglogik, nicht aus der Neuzeit oder nicht aus der digitalen Welt und nicht Nachfrage-getrieben. Deswegen sage ich wirklich immer, wenn man sich die Frage stellt zu jeder einzelnen Seite, gerade die man jetzt im Hauptmenü verlinkt, wozu soll die denn in Google erscheinen? Wenn man diese Frage beantworten kann und dann überprüft, ob das im Titel steht, ob das in der H1 steht, ob sich das im Text widerspiegelt und dann vielleicht sogar noch verstanden hat, ob man mit seiner Seite in die Suchergebnisse reingehört, Stichwort Such-Intension oder ähnliches, dann hat man schon viel gewonnen. Ich glaube, dass da einfach die meisten Probleme bestehen und das auch in vielen Unternehmen einfach noch dieser Denke herrscht, wir bauen jetzt unsere Website und da werden teilweise auch immense Summen ausgegeben, wir bauen unsere Webseite und dann geht der SEO rüber und macht da irgendwas, baut da Keywords ein und sowas und dann sind wir bei Google vorne. Aber dass das gar nicht, dass man eigentlich von Anfang an darüber nachdenken muss, wo will man sich eigentlich positionieren und wo hat man überhaupt eine Berechtigung und eine Chance sich zu positionieren und was bedeutet das vielleicht sogar für mein Geschäft, wenn ich einen Online-Shop bin, wenn ich dann auch rote Adidas Turnschuhe anbiete? Macht das überhaupt Sinn für mich in meinem eigenen Online-Shop dieses Produktsortiment zu spielen oder soll ich mich da vielleicht auf ein ganz anderes Produktsortiment beschränken und diese Mainstream-Produkte vielleicht eher über die Marktplätze verkaufen? Das sind so die strategischen Fragen oder inhaltlichen Fragen, die sich viele gar nicht stellen oder wo viele dann irgendwie falsche Ansichten haben meiner Meinung nach und falsche Erwartungen.

Markus Hövener: Würde ich absolut so unterschreiben. Fällt dir sonst noch ein typisches Problem ein?

Christian B. Schmidt: Was wir sehr viel haben an Diskussionen, ist immer wieder das mit dem Text und mit dem für die Suchmaschine irgendwas bauen. Ich finde es erstaunlich, ich hatte jetzt gerade wieder so ein Beispiel, hat mir auch eine Fotografin geschrieben, sie hat ganz viel Geld investiert in eine supercoole Website und sie steht nicht so auf Text und sie will das alles so lassen und es muss doch trotzdem irgendwie einen Weg geben dann irgendwie in Google da ganz toll mit ihrer Webseite zu erscheinen. Natürlich, muss man sagen, sind jetzt wahrscheinlich Fotostudios nicht die großen Content-Maschinen, aber ein bisschen was muss ich schon investieren. Ich denke mir auch immer auch aus der Kundenperspektive, wenn ich einen Hochzeitsfotografen suche und ich sehe nur die Bilder, ich kann überhaupt nichts über den Menschen erfahren, ich weiß nicht, wie sind diese Situationen entstanden, wie sind die schönen Bilder entstanden, was war da die Story dazu, dann finde ich es auch zu wenig. Da einfach nur die Bilder sprechen lassen und ein Bild sagt mehr als tausend Wörter reicht da finde ich einfach aus vielen Perspektiven gar nicht aus. Deswegen auch bei anderen Kunden haben wir die Diskussionen. Ach, muss das jetzt so viel Text auf der Startseite sein? Können wir das nicht irgendwie verstecken und so? Wo ich mich dann frage, warum? Schaut euch die 10 Seiten an, die bei Google auf der 1. Seite stehen und wenn die eben viel Text haben und wenn die Suchanfrage vielleicht auch eher informativ gestaltet ist, dann macht es unheimlich viel Sinn und da sollte man dann nicht nach dem eigenen Geschmack gehen, sondern da sollte man dann wirklich einfach danach gehen, was gut funktioniert und was Best Practice ist und was einem der Wettbewerb da eigentlich letzten Endes vorgibt auch.

Markus Hövener: Ein häufiges Problem, glaube ich persönlich auch, ist natürlich so dieses, was nachgelagert eigentlich als Linkaufbau wahrgenommen wird. Wir hatten gestern zum Beispiel gestern eine Anfrage, haben wir auch direkt abgelehnt, weil das nicht so unsere Expertise ist, jemand, der, jetzt darf ich nicht zu viel erzählen, der so im Bereich Suchthilfe berät. Man geht so auf die Website und erstmal hat man schon relativ hohe Schwierigkeiten überhaupt zu verstehen irgendwie, worum es dabei geht. Okay, aber die Hürde habe ich dann genommen. Gleichwohl guckst du dir dazu die Backlinks an und du stellst so fest, keiner oder kaum jemand verlinkt da drauf. Jetzt hätten wir das vor 10 Jahren vielleicht noch ein bisschen rustikaler gelöst, dann wäre man selber als Agentur einfach losgegangen und hätte gesagt, dann kaufen wir halt Links, also wenn du keine hast.

Christian B. Schmidt: Spray and Pray.

Markus Hövener: Genau, kriegen wir hin. Ich finde es heutzutage schwieriger, weil so jemand musst du eigentlich sagen, entweder gibst du wirklich Unsummen für die Agentur aus oder du wirst selber jetzt mal zum richtigen Front-Schwein und verstehst auch wie das alles so läuft da draußen mit Content-Marketing. Siehst du das auch als Thema oder kriege nur ich immer diese Anfragen?

Christian B. Schmidt: Nein, wir haben tatsächlich auch kürzlich eine Anfrage. Also grundsätzlich an Anfragen, die sich nur zu Linkaufbau oder für Linkaufbau an uns wenden, da glauben wir auch nicht dran. Wir bieten, wenn dann die typischen Sachen, die man da so machen kann an in einer Rundumbetreuung, weil wir denken, das muss zueinanderpassen. Wenn ich irgendwie eine schlechte Seite habe, die keinen Mehrwert bietet und der 100. Was weiß ich was XY-Shop ist, wer soll da drauf verlinken? Und einfach jetzt stupide Links kaufen, macht auch keinen Sinn und einfach irgendwie nur irgendwas bloggen, funktioniert auch nicht und dann da irgendwie Links drauf bekommen. Das ist für mich vielleicht noch so ein Punkt auch, das mit dem Bloggen ist für mich auch irgendwie so ein rotes Tuch. Passiert sehr häufig, dass das einfach mit SEO verwechselt wird. Wir haben noch einen Blog und wir schreiben doch da jetzt möglichst häufig über unser Haupt-Keyword und haben jetzt 200 Blogbeiträge zu unserem Keyword. Warum erkennt denn Google nicht endlich, dass wir zu diesem Keyword ranken wollen? Das sind schon so noch viele Missverständnisse, die vielleicht aus der Vergangenheit noch herrühren. Linkaufbau isoliert betrachtet von dem Rest der Website funktioniert aus meiner Sicht nicht. Einfach nur einen Blog befüllen mit irgendwas und dann es immer weiter runterrutschen lassen, funktioniert für mich irgendwie auch nicht.

Markus Hövener: Ich frage mich auch immer, vielleicht so als Schlussfrage irgendwie: Wenn jetzt da draußen wirklich irgendwo ein Mittelständler sitzt oder eine kleine Zahnarztpraxis oder sonst irgendein kleiner Laden mit geringen Möglichkeiten, glaubst du, dass die ohne externe Hilfe wirklich die Chance haben nach vorne zu kommen durch das Lesen von Blogs, von SEO-Büchern oder sowas oder sind diese Zeiten einfach vorbei?

Christian B. Schmidt: Na ja, ich glaube, dass die kleinen lokalen Anbieter gerade wieder so ein bisschen mehr Chancen bekommen, weil Google eigentlich bei den lokalen Suchanfragen genau die zeigen will. Sie wollen da nicht mehr die Branchenbücher zeigen. Ich habe da auch schon mal so eine Auswertung gemacht zum Thema Local Lead-Generation und da gibt es eine ganze Generation an Startups, die immer mehr Probleme bekommen, weil Google sie da nicht mehr zeigt zu „Friseur Berlin“ oder weiß nicht, wo sitzt ihr? Dann kommen wirklich die Friseursalons, so schlecht die Websites auch sind, im Optimalfall. Ich glaube, das ist auch das Ziel von Google. Ich habe auch schon mal drüber gesprochen, ob es überhaupt Sinn macht eigentlich für so kleine Geschäfte wirklich eine eigene Website zu haben, jetzt noch mit DSGVO und allem Drum und Dran. Das können ja alle gar nicht mehr überblicken und manchmal reicht dann wahrscheinlich so ein Google MyBusiness Eintrag aus. Da hat man so ein einfaches Content-Management-System, da kann man viele Sachen mit machen. Da wird man auch gut angezeigt in Google. Dann macht man noch eine gute Facebook-Page vielleicht, damit man auch in Social Media ein bisschen stattfindet. Dann hat man quasi zwei so Websites, die diese beiden großen Welten halbwegs bedienen und wo man so ein Tool-Set hat, mit dem man vielleicht halbwegs zurechtkommen kann. Aber eine eigene Website glaube ich ist für den Imbiss um die Ecke und auch den kleinen Friseursalon heute wahrscheinlich gar nicht mehr so zielführend.

Markus Hövener: Ich glaube, wir wären am Ende der Zeit. Wenn du möchtest, kann ich euren Link einfach mal in die Shownotes reinpacken.

Christian B. Schmidt: Sehr gerne.

Markus Hövener: Wenn ihr da draußen Bock habt, jetzt unter die restlichen 500 Checks noch zu kommen. Ich kann jetzt nur annehmen, dass da noch ein paar Lücken theoretisch wären, …

Christian B. Schmidt: Klar.

Markus Hövener: … wenn noch was Gutes reinkommt. Wenn ihr da auch mal gecheckt werden wollt, dann tragt euch da einfach ein. Christian guckt sich das Ganze dann an. Hast du eine Idee, wie es dann so am 31.12. bei dir aussieht?

Christian B. Schmidt: Hoffentlich am 31., ist das ein Werktag? Dann wird es da auf jeden Fall noch eine Sendung von mir geben. Für mich ist eigentlich eher so spannend, ich denke schon darüber nach, was passiert eigentlich ab dem 1.1.2019? Mein Plan bis zum 31.12. steht, aber danach ist es schon, glaube ich nicht, dass ich damit jetzt so weitermachen werde, sondern dann werde ich wahrscheinlich tatsächlich eher dazu übergehen und über die Dinge sprechen, die ich aus diesen 1000 Checks gelernt habe und es nochmal aus einer anderen Perspektive aufbereiten. Das steht noch aus, aber bis dahin freue ich mich über jeden, der unter digitaleffects.de/seocheck seine Seite einreicht.

Markus Hövener: Na super, okay. Wie gesagt, URL ist auch in den Shownotes drin. Dann findet ihr es auf jeden Fall.

Christian B. Schmidt: Perfekt.

Markus Hövener: Ich danke dir für deine Zeit.

Christian B. Schmidt: Vielen Dank für die Einladung hier.

Markus Hövener: Du, zwei Podcaster, das müssen wir ja unbedingt zusammenbringen hier. Ich glaube, das war es wirklich. Ich ringe jetzt gerade noch nach Schlussworten, aber mir fällt einfach auch nichts mehr ein. Wie gesagt, super, dass du da warst. Danke fürs Zuhören da draußen. Ich hoffe, bis bald. Ciao!

Christian B. Schmidt: Ciao!

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Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.

2 Kommentare zu “Search Camp Episode 54: 1.000 SEO-Checks in einem Jahr – Content-Marketing der extremen Art”

  1. Christian B. Schmidt

    Danke für das tolle Gespräch!

  2. Markus Hövener

    The pleasure is all mine 🙂

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