Die 7 wichtigsten Google-Verticals: Wie komme ich da rein? [Alles auf Start Episode 8]

2. April 2020 | Von in Search Camp + Alles auf Start, SEO

Google ist so viel mehr als zehn Suchergebnisse. Ob Google Maps, Shopping, News oder Job: Es gibt viele spannende Verticals, die durchaus viel relevanten Traffic generieren können. Aber wie sind die Spielregeln für diese Verticals? Gibt es hier Potenziale für das eigene Unternehmen?

 

 

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Transcript

In diesen Corona-Zeiten habe ich euch ein neues Thema mitgebracht, ich weiß nicht, wo ihr das jetzt hört, ob in euerm Home-Office oder wenn ihr vielleicht doch mal mit dem Hund rausgeht. Ich hoffe, es geht euch erst mal allen gut. Sind mit Sicherheit nicht die einfachsten Zeiten. Ich spreche mit vielen Leuten gerade drüber und es ist ein natürlich großes Thema, ist vor allem ein großes Thema, was uns noch lange beschäftigen wird. Aber man muss immer in allem das Positive sehen, man hat zumindest mehr Zeit für manche Themen, so zum Beispiel auch für Bildung und deswegen habe ich euch heute natürlich wieder eine neue Episode „Alles auf Start“ mitgebracht. Und zwar geht es heute um die wichtigsten Google Verticals. Wie komme ich da rein? Lasst uns erstmal darüber reden, was ein Vertical ist.

Ist eigentlich ein Wort, was eine spezielle Google Suche bezeichnet. Wenn man möchte, eine Spezialsuche innerhalb von Google, ein Google innerhalb von Google. Wenn ihr mal nach was sucht, zum Beispiel nach „Adidas Sportschuhe“, dann werdet ihr sehen, da ist oben ein Tab, der heißt Alle, und danach kommen noch weitere Tabs. Und diese weiteren Tabs sind nach Relevanz sortiert. Das heißt, wenn du nach „Adidas Sportschuhe“ suchst, dann ist der zweite Tab Shopping. Wenn du aber nach „Krawatte binden“ suchst, dann ist der zweite Tab Video. Das heißt, das Ganze orientiert sich immer an dem, was du gerade suchst. Ist übrigens ein super Tipp erstmal, um zu gucken, wie Google eigentlich so eine Suchanfrage klassifiziert. Guck einfach an, was oben im Tab ist. Wenn Shopping vorne steht, dann wird es wohl eine produktzentrierte Suchanfragen sein. Wenn Video da steht, dann werden offensichtlich Videos nach vorne gespült in den Suchergebnissen.

Das mit diesen Tabs, es gibt ein paar Verticals, die haben keine Tabs. Jetzt könnten wir lange drüber diskutieren: Ist das dann wirklich ein Vertical? Ich habe das heute mal alles in einen Topf geworfen, also quasi alles, was eine Spezialsuche ist bei Google, ist bei mir heute ein Vertical. Nochmal, da kann man drüber streiten, aber absolut geschenkt, macht keinen Sinn.

Warum ist das relevant über dieses Thema zu sprechen? Diese Spezialsuchen, die werden oft prominent dargestellt. Wenn du zum Beispiel etwas Lokales suchst, also du suchst „Rechtsanwalt Emsdetten“, dann wirst du ein so genanntes Dreierpack entdecken. Das heißt, oben wird eine Karte angezeigt und darunter sind drei Listings. Und diese drei Listings, das ist durchaus spannend, wenn du da erscheinen könntest. Oder du suchst mal nach „Hochzeitskarten Bilder“, dann wirst du sehen, natürlich hast du oben deine Werbung, klar, gehört sich so, aber auf Platz 1 der Suchergebnisse ist jetzt nicht so ein normales Suchergebnis, sondern eine Überleitung in die Bildersuche. Zum Teil hat das echt eine hohe Klickrate.

Das heißt: Wenn du maximalen Google Traffic haben möchtest, dann solltest du erstmal alle Verticals kennen, du solltest für dich gucken: Brauchst du das? Ist das für dich relevant? Nicht alle Verticals sind für dich relevant. Und natürlich, du musst die Spielregeln kennen, die da herrschen. Da es gerade so in Einsteigerseminaren oft sehr viel Unverständnis gibt, habe ich gedacht, da mache ich ein Thema draus. Ich habe jetzt mal insgesamt 7 Verticals mitgebracht. Auch da könnte man drüber streiten, man könnte noch mehr finden, aber ich finde, das sind so die 7, die jetzt wirklich für mich relevant sind.

 

Vertical #1: Local oder Maps

Das heißt, wann immer du etwas Lokales anfragst, habe ich schon gesagt, dann hast du oben diese Karte und die drei Listings. Das Ganze erscheint übrigens nicht nur dann, wenn du explizit etwas Lokales suchst, also so wie „Rechtsanwalt + Stadt“, sondern auch, wenn du implizit suchst, zumindest bei einigen Suchbegriffen. Zum Beispiel, wenn du „Rechtsanwalt“ suchst, hast gar keine Stadt eingegeben, kommt trotzdem. Das, was dir an lokalen Listings da angezeigt wird, hat erstmal nichts mit dem klassischen Google Index zu tun, sondern Google hat wirklich eine eigene Datenbank von lokalen Unternehmen, und gepflegt und verwaltet wird das Ganze über Google My Business. Also, wenn du jetzt gerade neu bist, bist ein Start-up zum Beispiel, dann solltest du erstmal gucken: Bin ich denn schon drin? Also suche einfach mal nach deinem Firmennamen in Google Maps.

Jetzt gibt es zwei Fälle. Fall eins ist, du bist drin, also du findest dich in Google Maps, dann solltest du dieses Listing claimen. Das heißt, du kannst da einen Link anklicken, kannst sagen, hey, das bin ja ich, und dann wird das in dein Google Konto übernommen. Damit das passieren kann, musst du dich einmal verifizieren lassen, das heißt, die rufen dich zum Beispiel an und sagen dir einen PIN-Code oder die schicken dir eine Postkarte oder solche Sachen. Einfach nur, um zu gucken, dass du das auch bist. Weil sonst könntest du ja einfach die Listings aller deiner Konkurrenten übernehmen und das wäre natürlich etwas ungeschickt.

Falls du noch nicht drin bist, falls es nichts gibt, dann meldest du dich einfach auch bei Google My Business an und legst dein Listing einfach selber an.

Egal welchen Weg du davon gehst, danach hast du eben in Google My Business ein Listing da und dann solltest du dich eben reinklicken, alle Daten möglichst vollständig ausfüllen. Das siehst du schon, so viele Parameter gibt es da jetzt nicht. Gerade so Sachen wie Öffnungszeiten und so, gebt das bitte alles korrekt an. Kriegsentscheidend ist die Wahl der Kategorie, denn natürlich, wenn jemand jetzt nach „Rechtsanwalt Emsdetten“ sucht und du hast die Kategorie Rechtsanwalt ausgewählt, hast du eine super Chance dafür zu ranken. Wenn du jetzt sagst, du bist irgendwie Tierfutterhändler, rankst du dafür eben nicht. Das heißt, die Wahl der Kategorie ist für dich entscheidend.

Ansonsten wie gesagt, fülle das alles aus, du kannst Bilder hinterlegen und 1000 Sachen, 1000 Sachen jetzt nicht, aber ziemlich viele. Ein kleiner Tipp auch: Installiere dir die Google My Business App auf deinem Smartphone, dann kriegst du zum Beispiel Benachrichtigungen. Das heißt, wenn jemand dich bewertet, kriegst du da eben eine kurze Benachrichtigung und da kannst du direkt darauf reagieren. Du kannst eben sagen: Hallo, vielen Dank für deine gute Bewertung. Oder wenn jemand jetzt eine schlechte Bewertung hinterlässt, dann kannst du eben auch da eine Gegendarstellung schreiben und sagen: Hey, komisch, du warst ja noch niemals Kunde bei mir. Also je nachdem, was dann halt passiert. Plus, es gibt ein paar Funktionen, die du nur über die App nutzen kannst. Es gibt zum Beispiel eine Chat-Funktion, das nutzt im Moment noch keiner, aber grundsätzlich gibt es das alles. Also fuchs dich da mal rein, so kompliziert ist es nicht. Also erst das Listing claimen oder anlegen, dann optimieren und dann die Google My Business App auf deinem Smartphone installieren, dann bist du eigentlich schon prima unterwegs. Das Ganze würde ich übrigens nicht nur machen, wenn du jetzt wirklich so ein klassisch Lokaler bist, also ein Rechtsanwalt, ein Heilberuf oder sowas, die müssen das machen.

Aber du könntest ja auch sagen: Hey, ich bin ja eigentlich nur eine kleine Firma im Gewerbegebiet, wer sollte mich schon suchen? Ich würde das niemals unterschätzen. Wenn zum Beispiel, ich weiß nicht, ein Bewerber kommt zum Vorstellungsgespräch, auch für den ist es wichtig, dass er von dir einen guten Eindruck kriegt, weil der wird natürlich einfach, wenn er zu dir kommt, den Namen in Google Maps eintippen, fährt zu dir hin, und das, was er dann sieht, ist natürlich auch noch mal entscheidend.

 

Vertical #2: Shopping

Natürlich, man ahnt es schon, hier geht’s um Produkte. Wenn du da erscheinen willst, brauchst du einen so genannten Merchant Center Account. Also da kannst du dich einfach anmelden und musst dann dort einen so genannten Feed hochladen. Das heißt, idealerweise, wenn du jetzt ein Shopsystem hast, kann das direkt einen sogenannten Feed erzeugen, also eine Auflistung aller deiner Produkte. Wenn du das gemacht hast, hast du quasi Google alle deine Produkte übermittelt. Das muss natürlich idealerweise auch tagesaktuell sein, das heißt, dieser Feed muss sich natürlich laufend aktualisieren.

Jetzt ist die Frage: Was kommt als nächstes? Denn grundsätzlich ist das kostenpflichtig. Das heißt, du brauchst ein Google Ads Konto und kannst dann quasi auf dein Merchant Center zugreifen und kannst sagen: Diese Produkte, die da drin sind, müssen auch nicht alle sein, aber die möchte ich jetzt bewerben. Daran verdient Google Geld.

Jetzt hat sich das im letzten Jahr geändert, das heißt, Merchant Center geht natürlich auch kostenlos und theoretisch können deine Produkte auch erscheinen, ohne dass du Geld bezahlst. Ich sage absichtlich theoretisch. Also das kann passieren, wenn du ein Produkt hast, was kein anderer auf dem Planeten liefern kann, dann kann das passieren. Ansonsten muss man natürlich trotzdem sagen, Google will Geld verdienen. Und das machen sie nicht mit kostenlosen Sachen. Das heißt, die Chance, davon zu profitieren, ist extrem gering. Ich kenne keine Auswertung darüber, aber grundsätzlich würde ich davon nichts erwarten. Also wenn du einen Online-Shop hast, du brauchst Shopping und ja, du solltest dir ein Google Ads Konto besorgen und dann natürlich richtig drauf bieten. Ist übrigens gar nicht so einfach, gib es lieber an eine Agentur ab, wir machen das zum Beispiel bei Bloofusion. Machen aber auch viele andere Agenturen. Theoretisch kann man das auch selber machen, aber es ist relativ kompliziert.

 

Vertical #3: Bildersuche

Finde ich spannendes Potenzial, aber für einige Unternehmen ja, für einige nicht. Die Bildersuche, wie funktioniert die eigentlich? Weil die funktioniert ein bisschen anders als andere Suchen, denn es wird nach Bildern in Seiten gesucht. Das wird dir vielleicht auffallen, wenn du in der Bildersuche unterwegs bist, dann siehst du erstmal Bilder. Wenn du auf das Bild draufklickst, kommst du aber nicht auf das Bild selber, sondern auf die Seite, in der das Bild eingebunden ist. So funktioniert das Ganze halt. Ich habe eben gesagt, das ist vielleicht nicht für alle von euch relevant, das stimmt.

Es gibt einfach manchmal Fälle, ich weiß nicht, ich habe total langweilige B2B-Produkte, irgendwelche Schrauben oder sowas. Da muss man sagen, wird einfach selten eine Bildersuche ausgespielt. Hingegen, wenn du Modeprodukte hast, zum Beispiel, oder Hochzeitskarten, dann wird das sehr oft ausgespielt und dann kann es für dich sehr relevant sein, ob du da gut rankst oder nicht.

Jetzt wirst du feststellen, das heißt, selbst wenn du nichts optimiert hast für die Bildersuche, du kriegst trotzdem Traffic über die Bildersuche. Das kann passieren. Warum ist das so? Es zählt halt nicht nur das Bild, sondern es zählt eben auch die Seite, respektive der Text, der das Bild umgibt. Optimieren solltest du deine Bilder natürlich trotzdem. Also zum Beispiel eine sprechende Bild-URL, also blaues-pferd.jpg und nicht dsn34159.jpg. Du solltest eine Bildunterschrift haben oder ein so genanntes Alt-Attribut. Das heißt, du kannst an das Bild dranschreiben, was ist denn auf dem Bild eigentlich zu sehen. Aber nochmal, selbst wenn du das nicht machst, wirst du trotzdem Traffic über die Bildersuche bekommen. Denn nochmal, es zählt eben auch der Text, der auf der Seite ist.

Trotzdem nochmal, typischerweise für die meisten Kunden, mit denen wir arbeiten, ergibt sich irgendwann das Potenzial zu sagen, du solltest auch in die Bildersuche investieren. Gerade, wenn du einen Online-Shop hast, ist Bildersuche für dich in der Regel ein relevantes Medium. Und nochmal, selbst wenn du jetzt einfach ein Bild hochlädst, kurz noch 5 Wörter Beschreibung dran zu heften, ist jetzt auch kein großer Aufwand mehr. Deswegen nehme das auf jeden Fall mit.

 

Vertical # 4: Videos

Da werden natürlich Videos angezeigt, macht natürlich vorkommen Sinn. Die können bei YouTube gehostet sein oder sonst wo. Also wenn du Videos hast, dann wirst du dort sehr wahrscheinlich auch erscheinen. Wenn du sie bei YouTube hast, dann hast du sowieso relativ wenig darüber nachzudenken. Wenn du die Videos nicht bei YouTube hostest, sondern selber hostest, dann kannst du noch Markup drum herum bauen und solche Sachen. Aber man muss ja sagen, die meisten da draußen packen ihre Videos auf YouTube und dann brauchst du das Markup eigentlich in der Regel nicht. Das heißt, wenn du dein YouTube-Video einfach in eine Seite einbettest oder so, dann funktioniert das in der Regel schon super. Und von daher, auch da gleiches Spiel eigentlich, dass du eben natürlich auch guckst, dass du dein Video optimierst, dass du es nicht einfach nur lalala nennst, sondern eben auch deskriptiv nachhilfst, dass Google versteht, um was es eigentlich in dem Video geht. YouTube Videos sind manchmal ein bisschen schwierig natürlich, denn der Traffic ist erstmal auf YouTube und noch nicht auf deiner Website. Und es ist hinreichend schwierig die Leute danach natürlich auf deine Website rüber zu hieven. Klar, du kannst Links in die Beschreibung einbauen und solche Sachen, hast verschiedene Möglichkeiten Links einzubauen, aber im Großen und Ganzen, viele Leute gucken sich das Video an und gehen dann eben nicht auf deine Website. Damit wirst du leben müssen, aber das kriegst du super hin.

 

Vertical # 5: News

Der Name sagt schon, es geht um Google News, also um aktuelle Beiträge. Und auch da ist ein bisschen was aufgeweicht worden. Grundsätzlich gibt es hier das so genannte Publisher Center und da kannst du eben auch so eine Art Feed hinterlegen und kannst quasi alle deine Beiträge an Google News übermitteln. Das heißt, wenn du Publisher bist, dann wirst du dich damit in der Regel auch beschäftigen. Aber nochmal, Google hat das Ganze ein bisschen aufgeweicht, hat gesagt: Auch Websites oder Seiten, die wir für relevant halten, die nicht über das Publisher Center reingereicht werden, auch die können theoretisch jetzt in Google News auftauchen.

Ich kenne keine gute Auswertung darüber, aber auch hier würde ich denken, dass es extrem selten passiert. Das, was in Google News passiert, also quasi alle relevanten Publisher in Deutschland übertragen ihre Inhalte über das Publisher Center an Google. Und da hast du in der Regel relativ wenig Chancen dagegen anzustinken, außer natürlich, wenn du eine extreme Nische bedienst, die sonst kein anderer bedient. Aber dann ist auch die Frage, wie viel Traffic dann eigentlich noch bei dir ankommen kann. Also für die meisten von euch da draußen ist Google News denke ich eher nicht interessant.

 

Vertical #6: Google Jobs

Ist noch relativ neu, ist jetzt fast ein Jahr alt. Also in Deutschland, woanders gab’s das vorher schon. Also wenn du nach Stellenangeboten suchst, also du tippst zum Beispiel ein „Stellenangebote Emsdetten“ oder „Baggerfahrer Emsdetten“, dann kriegst du ein Google Jobs Einblendung in den Suchergebnissen. Das heißt, du hast drei konkrete Listings, drei konkrete Jobs, prominent dargestellt, sehr klickstark das Ganze. Da kannst du dann draufklicken und dann landest du erstmal in Google Jobs. Das ist eben auch ein Vertical.

Die Eingangsvoraussetzung dafür ist eigentlich relativ klar: Du brauchst ein so genanntes Markup. Das Markup heißt Job Posting, das heißt, du musst deine Stellenangebote, die du auf deiner Webseite hast, entsprechend mit Markup verschönern, damit Google das eben auch lesen kann. Damit sie sehen können: Okay, so heißt der Job, da ist der Job und noch ein paar andere Informationen musst du da mitliefern. Sonst erstmal nichts. Wichtig ist natürlich, dass du wirklich auch pro Stellenangebot eine HTML-Seite hast, also nicht eine PDF, nicht ein Bild, sondern wirklich eine HTML-Seite und wirklich pro Stellenangebot eine Seite. Und die muss auch noch indexierbar sein, ist aber in der Regel kein Problem. Ich sage das nur, weil viele haben zwar so einen Karrierebereich, aber zum Beispiel wird das Stellenangebot, weil es in der Zeitung veröffentlicht wurde, wird dann einfach nur noch ein Screenshot davon genommen. Und das ist natürlich so für Suchmaschinen nicht okay. Also Google Jobs, muss ich sagen, ist relativ spannend.

Wobei man auch sagen muss, in der Regel sind deine Stellenangebote da sowieso schon drin, denn die meisten Leute posten ja Jobs auch noch irgendwo bei StepStone oder sonst wo oder auch bei XING oder wo auch immer. Und diese Plattformen übertragen das auch alle an Google Jobs. Das heißt nochmal, selbst wenn du das Markup nicht auf deiner Seite hast, dein Job ist wahrscheinlich schon da, aber dann, wenn ich auf den Job draufklicke, dann lande ich eben nicht auf deiner Website, sondern eben bei Stepstone. Und deswegen solltest du auf jeden Fall auch Google Jobs nutzen, damit die Leute, wenn sie nach einem Job suchen, auch bei dir auf der Website landen.

Vertical #7: Die Google Event Suche

Ist relativ neu, funktioniert ähnlich wie Google Jobs. Das heißt, wenn du sowas eintippst wie „Veranstaltungen Münster“, dann siehst du eben eine Google Event Einblendung, drei Listings, wie auch immer die ausgewählt werden. Also drei Events werden dann da angezeigt und dann kannst du da draufklicken und dann kommst in ein Interface, was Google Jobs sehr, sehr ähnlichsieht, wo du dann noch mehr Veranstaltungen sehen kannst. Das heißt, wenn du Veranstaltungen hast auf deiner Website, solltest du sie dort auch reinbringen. Veranstaltung klingt immer so groß, gerade im Moment gibt es eh keine Veranstaltungen, aber klingt immer so wahnsinnig groß nach irgendwie Konzerten. Nein, wenn du einen Tag der offenen Tür hast, trag es da ein. Wenn du auf einer Fachmesse ausstellst, dann machst du eine Seite dafür und trägst es ein. Wie trägt man sich in die Google Event Suche ein? Es gibt auch dafür ein Markup, das heißt Event. Das heißt, du musst eben in deine HTML-Seite, die quasi das Event beinhaltet, musst du ein ganz bestimmtes Markup reinbasteln und schon bist du in der Google Event Suche vertreten. Hier ist auch wieder das gleiche Spiel, muss man sagen, wie bei Google Jobs. Das heißt, wenn du dieses Markup nicht drumherum bastelst und dein Event einfach bei Facebook hochlädst oder bei XING, dann wird es natürlich auf diesem Wege den Weg in die Google Event Suche finden. Aber nochmal, auch da, wenn ich da nach dem Event suche und ich klicke drauf, dann lande ich eben auf Facebook oder XING oder sonst wo, aber nicht auf deiner Website. Deswegen, wenn das machbar ist, würde ich auf jeden Fall immer das Markup einbauen.

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Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (International SEO), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.

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