Neue Geotargeting-Optionen für AdWords

23. März 2011 | Von in SEA

Google hat eine kleine Option für die Ausrichtung auf Standorte eingeführt. Man kann jetzt auswählen, ob sich die Ausrichtung auf Standorte, Suchabsicht oder beides beziehen kann.

Ausgerichtet wurden die Kampagnen bisher auf beides. Der Standort wird über die IP-Adresse des Nutzers bestimmt. Bei der Suchabsicht geht es darum, dass ein Nutzer auch nach einer Region suchen kann.

Beispiel: Ein Zahnarzt aus Münster richtet seine AdWords-Anzeigen nur auf diese Stadt aus. Wer nun innerhalb von Münster nach “zahnarzt” sucht, bekommt die Werbung sehen. Wer beispielsweise von Hamburg aus nach “zahnarzt münster” sucht, kann sie aber auch sehen.

Neu ist nun, dass man auswählen kann, wie die Ausrichtung funktionieren soll:

  • Nach Standort oder Suchabsicht (Standardeinstellung)
  • Nur nach Standort
  • Nur nach Suchabsicht

Diese erweiterten Standortoptionen findet man bei den Kampagneneinstellungen unter Standorte und Sprachen:

Erweiterte-Standortoptionen

Ähnliches ist nun auch für das Ausschließen von Standorten möglich (die Option direkt darunter). Hier kann man sich entscheiden, ob man nur auf Basis von Standorten ausschließen möchte (Standardeinstellung), oder ob auch Suchanfragen berücksichtigt werden sollen.

Im offiziellen Blogpost von Google stehen ein paar Beispiele, wofür diese Differenzierungen gut sein könnten. Ich denke, die meisten Werbetreibenden sind mit der Standardeinstellung weiterhin am besten bedient.

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Martin Röttgerding

Martin Röttgerding ist Head of SEA in der Online-Marketing-Agentur Bloofusion und schreibt schwerpunktmäßig über Google Ads im Bloofusion-Blog, im suchradar und hin und wieder in seinem SEA-Profi-Blog PPC Epiphany.

Martin Röttgerding ist unter anderem in den folgenden sozialen Netzwerken zu finden:

Ein Kommentar zu “Neue Geotargeting-Optionen für AdWords”

  1. okseo

    So langsam bekomme ich bei den ganzen Änderungen Kopfschmerzen. Oder besser gesagt man verliert den Überblick.

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