SEO-Tools: Was braucht man? Was können die Tools? Und was nicht?

19. November 2018 | Von in SEO

Die beiden Wörter „SEO“ und „Tools“ gehören untrennbar zueinander. In kaum einer anderen Disziplin wird wohl auf mehr Tools zurückgegriffen – für Analysen, für Workflow, für detaillierte Daten. Gerade Einsteiger haben oft zwei Probleme: Sie wissen nicht genau, welche Tools sie brauchen. Und wenn sie Tools haben, wissen sie manchmal nicht genau, was sie damit alles tun können. Denn: Das Tool ist – wie beim Handwerker – immer nur eine Hilfe. Wer aber mit dem Tool nicht umgehen kann, wird damit auch keinen SEO-Effekt erzielen können.

Überhaupt: Kein Tool kann zaubern. Wenn es eine bestimmte Konkurrenzsituation gibt, kann die auch das beste WordPress-Plugin nicht aushebeln. Diese Hoffnung gibt es immer noch allzu oft. SEO-Tools sind eben nur ein Hilfsmittel.

Welche Tools man nun braucht, ist natürlich nicht pauschal zu beantworten. Was genau soll denn erreicht werden? Geht es um On- und/oder Off-Page-Maßnahmen? Technik oder Content? Nur wenn man diese Fragen beantworten kann, kann man auch sein perfektes Tool-Set zusammenstellen.

Kostenlos sind leider nur die wenigsten guten „großen“ Tools. Wer also nur ein kleines Budget hat, sollte sich genau überlegen, welche Funktionen gebraucht werden, und vielleicht eher in ein, zwei gute Tools investieren. (Bei den Kollegen von Trust Agents gibt es übrigens diese hervorragende Liste mit kostenlosen SEO-Tools. Mit Stephan Czysch werde ich dazu im Januar auch noch einen Podcast aufnehmen!)

Im Folgenden gibt es eine Übersicht der verschiedenen Tool-Kategorien und meine vollkommen subjektive Liste mit Favoriten. Außerdem habe ich jeweils noch aufgeführt, welche generellen Probleme es bei den jeweiligen Tools gibt. Denn: Vollkommen perfekt sind nur die wenigsten Tools!

Kurz noch: Warum gibt es diesen Blog-Beitrag? Ich habe in den nächsten Wochen einige Vorträge zum Thema SEO-Tools (z. B. am 20. Dezember in Münster). Auch einen Podcast werde ich dafür noch aufnehmen. Und dieser Beitrag soll eine Art „Spickzettel“ für Alle sein, die sich danach weiter mit dem Thema beschäftigen möchten.

 

Webmaster Tools

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … genaue Einblicke in das Suchverhalten bei Google und Bing zu erhalten: Was wird gesucht? Wo erscheint meine Website in den Suchergebnissen? Mit welcher Klickrate bekomme ich wie viele Klicks?
  • … Probleme der Website diagnostizieren zu können. So bietet die Google Search Console die Funktion „Abruf wie durch Google“, um überprüfen zu können, wie Google eine bestimmte Seite einer Website „sieht“.
  • … Einstellungen vornehmen zu können, z. B. zu URL-Parametern und XML-Sitemaps. Auch kann man z. B. im Rahmen eines Domain-Wechsels das über die Google Search Console an Google melden, damit der Umzug möglichst problemlos (also ohne Verlust von Rankings) vollzogen werden kann.

Nachteile/Aspekte:

  • Die Reports liefern meistens nur eine begrenzte Anzahl an Daten (z. B. 1 000 unterschiedliche Suchanfragen). Gerade für sehr große Websites kann das zu Problemen führen – für die es allerdings teilweise auch Lösungen gibt (z. B. das Einrichten mehrerer Propertys).

Die Google Search Console zeigt die realen Suchanfragen an, die zu Impressionen und Klicks geführt haben.

 

Keyword-Datenbanken

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … Keywords bewerten zu können: Wird nach einem Suchbegriff überhaupt gesucht? Suchen potenzielle Kunden eher nach A oder B (also z. B. „karnevalskostüm“ oder „faschingskostüm“)?
  • … Phrasen (Suchkombinationen) zu entdecken: Nur wenige Nutzer suchen nur nach einem Wort, sondern nach Wort-Kombinationen. Wer eine Thematik vollständig abdecken möchte, muss idealerweise für alle relevanten Phrasen Inhalte anbieten können.
  • … Trends und Saisonalitäten zu entdecken: Steigt das Interesse an einer bestimmten Thematik? Lohnt es sich daher, dieses Thema stärker in der Tiefe abzudecken?

Nachteile/Aspekte:

  • Die von Keyword-Datenbanken gelieferten Suchvolumina sind nur selten exakt – gerade der Keyword Planner rundet die Daten relativ stark.
  • Keyword-Datenbanken liefern Phrasen und artverwandte Suchbegriffe – aber niemals ein vollständiges Abbild aller möglichen Suchanfragen. Es gibt einen relativ großen Anteil an Suchbegriffen, die noch nie vorher eingegeben wurden – und wahrscheinlich nach dieser einen Suchanfrage auch nie wieder genutzt werden.

Mit Google Trends kann man sich die zeitliche Entwicklung eines Suchbegriffs anschauen.

 

Link-Datenbanken

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … die Backlinks anderer Websites einsehen zu können. Vor allem für Wettbewerber kann man das gut nutzen: Wer verlinkt bereits auf meine Konkurrenten? Kann ich aus den Link-Strategien anderer Unternehmen etwas ableiten?
  • … die Qualität einer potenziell verlinkenden Website beim Linkaufbau bewerten zu können: Wie gut ist die Website verlinkt? Lohnt es sich, dort wg. einer Verlinkung anzufragen?

Nachteile/Aspekte:

  • Alle Link-Datenbanken bauen einen eigenen Web-Index. Keine Link-Datenbank kennt also alle Verlinkungen einer Website. Ebenso kann es z. B. sein, dass ein Link, den eine Link-Datenbank als neu einschätzt, bereits seit Jahren existiert.
  • Viele Website-Betreiber haben in den letzten Jahren Links, die gegen Google-Richtlinien verstoßen, über das Google Disavow Tool entwertet. Link-Datenbanken wissen aber nicht, welche Links entwertet sind und welche nicht. Die Metriken entsprechen also nicht unbedingt dem realen Stand.
  • Google entwertet auch von sich aus Links, ohne dass dazu das Disavow Tool genutzt werden muss (z. B. minderwertige Verzeichnisse). Auch das wird natürlich in den Link-Datenbanken nicht abgebildet, weil niemand sehen kann, welche Links Google wirklich zählt.

Die kostenpflichtige Link-Datenbank Majestic liefert externe Verlinkungen beliebiger Websites.

 

Linkaufbau-/Content-Seeding-Tools

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … für bestimmte Themen gezielt nach Websites zu suchen, die einen bestimmten Inhalt verlinken oder erwähnen möchten.
  • … die identifizierten Websites dann auch effizient kontaktieren zu können (erstmalige Kontaktaufnahme, Follow-Up, Reporting …).

 

SEO-Index-Tools

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … Rankings anderer Websites einsehen zu können. Die Index-Tools haben in der Regel eine große Keyword-Datenbank und ermitteln für diese Suchbegriffe die Suchergebnisse. Diese Suchergebnisse kann man dann einsehen – sowohl die aktuellen als auch die historischen. Auf Basis der Rankings werden dann unterschiedliche Funktionen angeboten, z. B. eine Liste aller Suchbegriffe, für die ein Wettbewerber zu finden ist, aber die eigene Website nicht oder nur schlecht.
  • … einen Sichtbarkeitsindex von Websites sehen zu können. Für den Sichtbarkeitsindex werden alle Rankings zu einem einzigen Wert verdichtet. Durch den historischen Vergleich kann man dann sehen, ob eine Website sich in den Suchergebnissen grundsätzlich verbessert oder verschlechtert. Das kann bei der Fehlersuche helfen, aber auch z. B. den direkten Vergleich zwischen Websites ermöglichen.

Nachteile/Aspekte:

  • Der Umfang der Keyword-Datenbank ist zwar gewaltig, aber trotzdem können die Tools nur einen recht geringen Teil der realen Rankings auch wirklich erfassen. Gerade in Nischenbereichen oder bei lokalen Suchbegriffen kann die Abdeckung schon sehr gering sein.
  • Wer in unterschiedlichen Ländern aktiv ist, sollte sich vorher genau überlegen, für welche Länder er Daten haben möchte. Denn die Abdeckung ist bei den Tools sehr unterschiedlich – vor allem, wenn man den D/A/CH-Raum verlässt.
  • Es werden nur Rankings gemessen. Wer den Verlauf der Sichtbarkeit mit dem realen Traffic vergleicht, wird oft feststellen, dass es keinen starken Zusammenhang gibt. Die Aussagekraft der Sichtbarkeitsdaten ist daher nicht immer gegeben.

Mehr zum Thema:

Mit Index-Tools wie SISTRIX kann man sich Rankings anderer Websites anschauen.

 

On-Page-Tools

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … schnell und effizient technische Fehler auf Websites finden zu können. Dazu wird die Website zunächst gecrawlt, um dann anhand definierter Regeln Potenziale zu finden.

Nachteile/Aspekte:

  • In der Regel liefern die Tools sehr viele Empfehlungen. Einige sind vielleicht systematischer Natur, werden aber meistens nicht gruppiert. Beispiel: Auf allen 20 000 Produktdetailseiten fehlt beim Produktbild ein Alt-Attribut. Dafür erhält man 20 000 Empfehlungen, obwohl es ausreichen würde, diese Empfehlung nur einmal zu nennen. Das Gruppieren ähnlicher Empfehlungen beherrschen die gängigen Tools derzeit nicht.
  • Die Empfehlungen werden nicht gewichtet/bewertet. So gibt es einige Aspekte, die eher optischer Natur sind und deren Behebung keinen realen Vorteil bringt. Die Nutzer der Tools müssen also gut beurteilen können, mit welcher Maßnahme welcher Erfolg verbunden ist.
  • Die Tools sind in der Lage, viele On-Page-Probleme zu identifizieren. Es gibt aber auch einige Probleme, die die Tools nicht finden können. Also: 0 Empfehlungen bedeutet nicht, dass mit der Website alles in Ordnung ist (siehe: „Mehr zum Thema“).

Mehr zum Thema:

Der Screaming Frog SEO Spider erlaubt die gezielte Suche nach technischen Fehlern.

 

Content-Performance-Tools

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … sich beim Erstellen von Inhalten von den Erfolgen anderer Websites inspirieren zu lassen. Welche Inhalte haben in der Vergangenheit zu externen Verlinkungen oder sozialen Signalen geführt?

Nachteile/Aspekte:

  • Nur weil ein Content bei einem anderen Portal, in einer anderen Sprache, in einem anderen Land … funktioniert hat, muss das natürlich nicht analog für die eigene Website funktionieren. Wichtig ist immer, die Mechanik zu verstehen: Was hat jemand da gemacht? Warum hat das funktioniert?
  • Die Metriken sind in der Regel relativ flach. Zehn Verlinkungen können gut und schlecht sein – abhängig davon, ob hier jemand einfach nur zehn minderwertige Links gekauft hat oder ob themenrelevante Branchenportale darüber berichtet haben. Auch soziale Signale können natürlich gekauft worden sein.

Über den Content Explorer von Ahrefs kann gezielt nach starken Themen gesucht werden.

 

Content-Erstellung/-Optimierung

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … sich beim Erstellen von Inhalten Hinweise zur Optimierung (Stichwort: WDF*IDF) geben zu lassen. So kann man Wörter recherchieren, die in einem Content zu einem bestimmten Thema zu finden sein sollten.

Nachteile/Aspekte:

  • Die Tools arbeiten nur auf der Basis von Algorithmen, ohne natürlich das jeweilige Thema wirklich zu verstehen. Dadurch schleichen sich auch Wörter in die Vorschläge ein, die inhaltlich komplett irrelevant sind. Diese sollten natürlich vorab herausgefiltert werden.
  • Auch ist die Datenbasis der Tools relativ dünn, da sie nur einen kleinen Teil der Suchergebnisse analysieren, während Google auf den kompletten Index zurückgreifen kann.

Mehr zum Thema:

Content Success von Ryte ist ein gutes Tool, um thematisch passende Begriffe zu finden.

 

Log File Analyzer

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … Log-Dateien des Web-Servers zu analysieren und um festzustellen, welche konkreten Seiten mit welchen konkreten URLs Suchmaschinen-Crawler wie Googlebot herunterladen.

Nachteile/Aspekte:

  • Die Log-File-Analyse kann für große Websites sicherlich hilfreich sein, um das sogenannte Crawl Budget zu optimieren – um also besser zu steuern, welche Dateien Googlebot & Co. herunterladen dürfen. Für die meisten Websites ist der Aufwand zu hoch und der Nutzen zu gering.
  • Um die richtigen Schlüsse zu ziehen, muss man sich schon sehr gut mit vielen SEO-Aspekten auskennen (Crawling vs. Indexierung …). Gerade für Einsteiger bietet sich das Thema nicht wirklich an.

Der SEO Log File Analyzer erlaubt die Analyse von Log-Dateien, um Crawlern auf die Spur zu kommen.

 

Excel-/Sheets-Addons

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … verschiedene Metriken (aus der Google Search Console, Google Analytics etc.) in Excel oder Google Sheets zu importieren. Auch können die Tools genutzt werden, um z. B. bestimmte Eigenschaften von HTML-Seiten zu ermitteln (z. B. Seitentitel, HTTP-Codes …).

Nachteile/Aspekte:

  • Grundsätzlich funktionieren diese Tools recht reibungslos. Bei größeren Datenmengen merkt man aber vor allem bei Excel, dass die Software für diese Aufgaben nur bedingt geeignet ist.

Die SEOTools for Excel bieten zahlreiche Analyse-Funktionen direkt in Excel.

 

Website-Monitoring

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … ungewollte Änderungen an Websites zu erkennen (z. B. Einträge in der robots.txt, auslaufende SSL-Zertifikate, Änderungen an Seitentitel …).

Nachteile/Aspekte:

  • Die Tools sind extrem hilfreich – aber nur dann, wenn man sie auch korrekt konfiguriert. Je nach Tool muss eingestellt werden, welche Aspekte beobachtet werden sollen. Und wenn dabei ein Aspekt übersehen wird, helfen die Tools natürlich auch nicht.

 

Messen von Rankings

Favoriten:

Braucht man, um …

  • … Rankings von Keywords zu messen, die man selbst definieren kann.
  • … bestimmte „Search Features“ beobachten zu können (also z. B. Einblendungen von Videos oder dem Knowledge Graph).

Nachteile/Aspekte:

  • Es gibt nicht mehr DAS Ranking für einen bestimmten Suchbegriff. Zum einen gibt es ständig Verschiebungen im Google-Index, zum anderen werden Rankings z. B. auch lokalisiert, also an den jeweiligen Standort angepasst. Das Messen von Rankings ist dann nur bedingt aussagekräftig.
  • Das Suchverhalten ist sehr divers. Potenzielle Kunden suchen eine Vielzahl an Suchbegriffen (Ein- oder Mehr-Wort-Anfragen, Synonyme, Wortstellung, Singular/Plural …). Man wird immer nur einen kleinen Teil des gesamten „Keyword-Universums“ beobachten können, sodass auch hier die Aussagekraft nicht immer hoch ist.

Advanced Web Ranking ist ein Tool für die Messung der eigenen Rankings.

 

Weitere Tools

Es gibt natürlich noch viel mehr Tools – die allerdings in der Regel zur Beantwortung spezieller Fragen relevant sind. Eine kleine Auswahl gibt es hier:

 

Markup (strukturierte Daten)

Für alle Markups: Testtool für strukturierte Daten

Für ausgewählte Markups (Kochrezepte …): Test für Ergebnisse mit Rich Media

 

Hreflang-Tags (für internationale Inhalte)

Das beste Test-Tool: Hreflang Testing Tool

Generatoren für Hreflang-Tags: hreflang Generator von SISTRIX und hreflang Tags Generator Tool

 

Page-Speed (Seitenladegeschwindigkeit)

Webpagetest, Lighthouse (in Chrome integriert), PageSpeed Insights

 

Fazit

Das perfekte „one size fits all“ Tool-Set gibt es leider nicht. Wer sich von SEO-Tools helfen lassen möchte, muss sehr genau überlegen, was genau er braucht – und dann vielleicht auch mal einige Tools ausprobieren. Das ist übrigens die wirklich gute Nachricht: Viele Tools kann man für einen bestimmten Zeitraum ausprobieren, bevor man sich festlegt. Und: Die Kündigungsfristen sind häufig sehr kundenfreundlich.

Unser nächstes Webinar am 25. Januar 2019: 10 SEO-Mythen: Was stimmt, was stimmt nicht?

Das weiß doch jeder: Duplicate Content führt zu Abstrafungen. Blogs sind gut für SEO. Soziale Signale sind wichtig für organische Rankings. Oder etwa doch nicht? In diesem Webinar gibt es einen differenzierten Blick auf viele bekannte Mythen, denn im manchen Mythos steckt natürlich trotzdem ein bisschen Wahrheit.

Jetzt kostenlos anmelden:
10 SEO-Mythen: Was stimmt, was stimmt nicht?

Alle kommenden Webinare:
Bloofusion-Webinare im Überblick

The following two tabs change content below.

Markus Hövener

Markus Hövener ist Gründer und Head of SEO der auf SEO und SEA spezialisierten Online-Marketing-Agentur Bloofusion. Als geschäftsführender Gesellschafter von Bloofusion Germany ist er verantwortlich für alle Aktivitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Markus Hövener ist Buchautor (SEO - Die neuen Regeln), Autor vieler Artikel und Studien rund um SEO und SEA und Chefredakteur des Magazins suchradar.

In seiner Freizeit hat Markus vier Kinder, spielt gerne Klavier (vor allem Jazz) und hört auf langen Autofahrten „Die Drei Fragezeichen“.

5 Kommentare zu “SEO-Tools: Was braucht man? Was können die Tools? Und was nicht?”

  1. Evgeni Sereda

    Hallo Markus und Kollegen von Bloofusion!
    Sehr ausführlicher Artikel. Vielen Dank für die Erwähnung!
    Ich möchte noch ein paar Punkte hinzufügen. Z.B. bei der Keyword-Recherche hat SEMrush mittlerweile die größte Datenbank 8,2 Milliarden Keyword und 282 Millionen nur für Deutschland.
    Wir sind auch einer der sehr wenigen Toolanbieter und Dataprovider, die die Datenbankgrößen auch offen kommunizieren. https://de.semrush.com/stats/ siehe Keyword Magic Tool.
    In unser Backlink-Audit kann man Daten aus vielen verschiedenen Quellen hinzufügen und mit Sensor haben wir ein schönes Werkzeug zum Tracken von Google Updates.
    Ich beantworte gerne alle Fragen.

    Liebe Grüße

    Evgeni Sereda
    Marketingverantwortlicher bei SEMrush für die Region DACH

  2. Christian Neubauer

    Hallo Markus, tolle Aufstellung!
    Ich würde als Spezialtool noch gerne unsere Software für den Bereich Qualitätssicherung. Leider bieten da alle bisherigen Tools noch keine wirklich sinnvolle Lösung an. Und sind wir mal ehrlich, als erfahrene SEOs weiß man nach einer Keywordrecherche und einem Aufit genau was zu machen ist und die größte Herausforderung ist es, die umgesetzten Maßnahmen auch zu sichern und nicht durch unzählige IT und Content Updates die erreichten Rankings wieder zu verlieren. Aus dem Grund haben wir den URL Monitor entwickelt, welcher speziell von großen Online Shops wie eBay und O2 eingesetzt wird, aber auch von vielen SEO Agenturen, um Kunden bei kritischen Webseitemveränderungen informieren zu können. Tägliches Monitoring, Alert Funktion, Customer Code Überwachung und tägliche HTML Backups mit Tagesvergleichoption geben dem SEO täglich die Sicherheit, bei kritischen Veränderungen schnell reagieren zu können und mittels HTML Backups innerhalb von 5 Minuten den Fehler zu finden. In meiner 8 Jährigen SEO Laufbahn habe ich leider immer wieder feststellen müssen, dass SEOs ihre Zeit mit ständigen Analysen und Wettbewerbsvergleichen verschwenden, statt die Basis sauber zu überwachen, um sich durch weniger Fehler auf die weitere Optimierung zu können. Wie sieht der Prozess hier bei euch in der Agentur aus? Wie erfährt ihr von kritischen Webseitenveränderungen, bevor das Ranking oder die Sixhtbarkeit weg ist?

  3. Markus Hövener

    Stimmt natürlich – habe ich deswegen auch gerade noch hinzugefügt. Wir haben dafür ein eigenes Inhouse-Tool entwickelt, aber euer Tool war auch schon mal bei einem Kunden im Einsatz. Testomato empfehle ich auch immer gerne…

  4. Elias Lange

    Gute Übersicht über wichtige SEO Tools. Wer für spezielle Analysen und Auswertungen etwas sucht, schaut am besten mal auf https://www.elias-lange.de/seo-tools/ und sucht da zum Beispiel nach „sitemap“. Viel Erfolg.

  5. Markus Hövener

    Danke für den Tipp.

Kommentieren